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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Malerei des XVI. Jahrhunderts. Rafael.

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halber weniger in die Augen fällt. Ob der Saracenensieg ^ e i» (allgemeinere Andeutung der Unwiderstehlichkeit der Kirche, 0 sJ ]l,Anspielung auf die damaligen tunisischen etc. Corsaren enthaist nicht auszumitteln. $

Endlich das berühmte Bild: l’incendio delhorgojgäbe nach das misslichste von allen: Leo IV löscht durch dasdos Kreuzes eine Feuersbrunst in der Nahe der Peterskirche- jli*sollte die Allmacht des päpstlichen Segens symbolisirt wer ^ eI f) ) ii< tl1diesem Ereigniss selber war gar nichts anzufangen, weil das ßt'des Feuers an sich und vollends die Causalverbindung nw* sC Wberde des Papstes sich nicht sinnlich darstellen liess. Kai 11 |i ,:statt dessen das stylgewaltigste Genrebild, welches vorhan® ^die Darstellung der Fliehenden, Rettenden und htilflos K 1 “®. /Hier sind lauter rein’ künstlerische Gedanken verwirklicht, f $$

der letzten nrln» rxrmIx a 1 1 nnLnr, T? i stlr r> ! sit« 4- iltl ^

historischen oder symbolischen Rücksicht, io 1einer heroischen Welt. Die höchste Wonne der freien Erfindu® 0 ./den Künstler dabei beseelt haben; die einzelnen Motive sin 0 ^eines wunderbarer als das andere und ihr Zusammenwirken ^ ,,e $unvergleichlich. Ganz gewiss geht es bei einer Feuersbruns* ait*Regel anders zu, allein für dieses heroische Menschengeschl cC ^z. B. die Lichteffektmalerei eines Van der Neer doch nicht hin? JfEigentlich brennt nicht der Borgo, sondern Troja; statt der ^ ^liegt das zweite Buch der Aeneide zu Grunde. Doch darf 111(1,1die schöne entfernte Gruppe um den Papst nicht übersehen- jDie Sockelftguren — Fürsten welche dem römisc’ Gtusondere Dienste erwiesen — sind für ihre Stelle sehrdacht, und mit Recht nicht als sklavenartige Karyatiden, sonfrei thronende Fürsten gegeben. Giulio führte sie nach R- 3aus; Maratta musste sie später neu malen.

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a Bei der Entscheidung über die Sala di Costantin 0 ^Leo X irine geworden zu sein, dass auf die bisherige Wc* 3 ®^^weiter gemalt werden dürfe. Mit dem Anspielen auf die eigen® $des Papstes war dem Künstler ein Zwang auferlegt, den erseiner Grösse nicht kann vergessen machen. Man musste die