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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Malerei des XVI. Jahrhunderts. Coreggio-

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a Ausserdem sind noch in der Annunziata Reste einer Q giil yO'lunette der Verkündigung erhalten; eine der einflussreichstensitionen. $

Von monumentalen Malereien mythologischen Inhaltes 6 ji'in Italien ausser den Fresken von S. Paolo nur den vom At porgetragenen Ganymed, jetzt an der Decke einesGalerie zu Modena. Eine von dem Bild in Wien ganz vers

Composition, höchst meisterhaft in Wenigem.

; Von Staffeleibildern ist die Danae im Pal. Borghese

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Vielleicht C.’s gemeinste Gestalt dieser Art 3 weil sie

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recht sinnlich ist; aber naiv und herrlich gemalt sind die beid e ^ je'welche auf einem Probierstein einen goldenen Pfeil prüfen:

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redte Amor ist vollends der Genien im Dom von Parma vf

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d (Die Allegorie der Tugend im Pal. Doria zu Rom gilt als e £ Jwenn ich nicht irre, für eines der Temperabilder C.’s in d etlung der Handzeichnungen im Louvre.)

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Wenn Jemand die Gewandtheit bewundert, mit welcher''unter allen möglichen Vorwänden nur immer das gegeben h pjefihm am Herzen lag, nämlich bewegtes Leben in sinnlich Jj'Form, so ist zu antworten, dass ein solcher Zwiespalt z"’ lShalt und Darstellung, wenn er in C. existirt hat, die lviin 3 *' , f#und unfehlbar entsittlicht. Der Gegenstand ist keine belichtfür blosse künstlerische Gedanken. $

Bei keinem Meister sind die Schüler übler daran gevfC ^ •gpc*’

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nahm ihnen das, was die Meister zweiten und dritten Range 8 ^Zeit scliätzepswerth macht: den architektonischen Ernst der ^ ^ ^

sition, die einfachen Linien, die Würde der Charaktere.

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ihm eigen war, dazu reichten wieder ihre Talente nicht aus, u ^jje'

Zeit war dafür noch nicht gekommen. In der That steht sem ^

wunderter Styl über ein halbes Jahrhundert isolirt da; ind et(1

sämmtlichen Schüler mit einer Art von Verzweiflung sich d er

sehen Schule in die Arme werfen. , e $

Inzwischen erwuchsen aber seine wahren Erben: die Sc .A

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Caracci, deren Auffassung dem tiefsten Kerne nach von nei