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® c ^hler Giorgione’s, wohl aber Ausbilder und ErweitererU 7 611 Was er ers t re ^>t hatte, war Jacopo Palma vecchio (geh.
V ®"" 1482), hei welchem die Existenzmalerei bereits ihre höchstezu erre *°l ien scheint. Er ist wesentlich der Schöpfer jener6t tv^ S ^kerreich, bei ihm aber noch sehr edel und besonders zutrauen-I, e °kend gebildeten weiblichen Charaktere, wie sie die spätere ve-V nische Schule vorzüglich liebt. Er producirte mühsam und seindie vollkommene Freiheit mehrerer seiner Schul-d t ° Sse n, wohl aber die vollste Gluth und Schönheit. Wo er einenjakutischen Inhalt zu geben sucht (Acad. von Venedig : das über-ae(, 6 Halbfigurenbild von der Heilung des besessenen Mädchens, —0a: Mariä Himmelfahrt ), muss man sich an Ausführung und Ein-»Hk® 8 halten; am besten gelang ihm noch die ruhige Scene von Em-\y (Pal. Pitti), wo zwar der Christus schwächlich gerathen, dieblH r heit und das schöne Dasein alles Übrigen aber erstaunlich ist;it »5 ^ aun nichts echt Naiveres sehen als den aufwartenden Sehiffer-Vj der dem einen überraschten Apostel ins Gesicht sieht. — (Ist5 Hcht die Auferstehung in S. Francesco della Vigna zu Venedig , cfc'W. 1., von ihm?). — Sein Hauptwerk ist die Gestalt der heil.Y- r ^ a,1 'a (mit unbedeutendem Seitenbildern) in S. Maria formosa zu d
'S» 1. Alt. r., der Kopf von einer wahrhaft centralen venez.
er.
b “hheit, das Ganze mit der höchsten Gewalt und Wissenschaft derd 6r 6 Und Modellirung vollendet. Allein der unentschiedene Schritt,
}j ^Plastische Wurf des Gewandes, die überzierliche Kleinheit der^ Welche die Palme hält — diess Alles verhindert, dass dem Be-ls,. aiJer dabei rafaelisch zu Mutlie wird. — Von grossem Altarbildernf. ^in Venedig nur das ganz verdorbene in S. Zaccaria bekanntell einer Wand d. 1. Nebencap. r.), eine thronende Madonna mit Hei-kenntlich an dem im Profil sitzenden Geigenengel, ehemals sehr— Die übrigen „Sante Conversazioni“ sind tlieils Halbfiguren-1} er i theils Breitbilder mit knieenden und sitzenden Figuren, für dieli^k^ü'laeht. Immer derselbe Klang, hier einfacher, dort reicher;t rii t auf einer hohem, dort auf einer tiefem Gamme von Farben; hierV 0lllichte “> dort mit prächtigem landschaftlichem Hintergrund; dielt(S 0t * na in der Mitte gerne unter dem Schatten eines Baumes. Dieic hsten Bilder dieser Art: Pal. Manfrin; — Pal. Borghese in Rom ;f