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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Tizian . Historien. Mythologische Bilder.

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'\ab S Vie ^ eicht Rubens die Anregung zu seiner AmazonenschlachtIo > einen dramatischen Hauptgedanken muss man hier nicht suchen,^ et **g als völlige historische Treue in dem theils antiken, theilsl)(]^ ne chtscostum; allein das Ganze wie das Einzelne ist meisterlich

St ‘ e mythologischen Darstellungen müssen in jedem mehr.o» als idealen Styl um so unharmonischer sein, je mehr ihrtilyjj. heroisch ist, — und um so harmonischer, je mehr sie sich dem^3e„, dem Pastoralen nähern. Tizian scheint diess klarer als dieZeitgenossen empfunden zu haben. Sein Hauptgegenstand sindV, anaUen > in welchen das schöne und selbst üppige Dasein die höeh-°mente feiert. Die Originale sind in London und Madrid . Eine guteVd V ° n «Bacchus und Ariadne“ (wie man sagt, von Nie. Poussin ) a

V m an hei Camuccini in Rom , eine Episode daraus (angeblich voniiU 3 Selbst, aber eher von einem Nichtvenezianer des XVII. Jalirh.)

^al.

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Pitti. — Von einem berühmten Bilde im Geist von Coreggio’snämlich der Darstellung von Calisto’s Schuld, sind mehrere

der

A Ca ^ n| Bge Exemplare in Europa zerstreut; auch dasjenige in% di S. Luca zu Rom , woran etwa ein Drittheil fohlt, schien c

flüchtiger

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Betrachtung) ein schönes Originalwerk. — Einev ielverbreitete Composition ist wenigstens durch ein spätes,^ > doch schönes Exemplar bei Camuccini repräsentirt: Venus d

detl zur Jagd eilenden Adonis zurückzuhalten; ein in Linien,und Farben vorzüglicher Gedanke, zugleich eine rechte Epi-lt a] , ‘dyllischen Waldlehens. — Sodann im Pal. Borghese: das späteeSurenbild der Ausrüstung Amors; wunderbar naiv und farben-til, 011 ' Es ist nicht mythologisch, aber ganz poetisch, dass ein Amo-Hh* 0 ' 1011 filr die Erlaubniss zum nächsten Ausflug gute Worte giebt,r ® n d dem andern die Augen verbunden werden.

0* dUdi Tizian ein paar Bilder ohne alle mythologische Vor-2u ng gemalt, blosse Allegorien wenn man will, aber von der-

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*lw e<in seltenen Art, in welcher der allegorische Sinn, den man aus-«Dchr ’ -- -

8;,, " e u kann, sich ganz verliert neben einer unaussprechlichen Poe-Eas eine: die drei Menschenalter, befindet sich, arg über- f