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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Baroccio. Genuesen. Mailänder .

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vj f °* lne Muthwillen. (Dom von Genua : Altar des rechten Querschiffes: aIjj aa °nna mit Heiligen; Cap. links vom Chor: sechs Bilder; 3. Alt. r.:itti ^°^ art ^ us mit Aposteln und Donatoren. — Pal. Adorno: Madonna b^ dreien sitzend mit 2 Heiligen. — Uffizien: Madonna als jungec^ utt er sich auf das Kind niederneigend.) — Seine ganze Kraft aber^ zusammengenommen in der grossen Grablegung (S. M. di Ca- dShano, Altar links unter der hintern linken Nehenkuppel). Ruhig

ohne

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alles wilde Pathos, ohne Überfüllung, entwickelt sich der Mo-

^ 111 edeln, energischen Gestalten von tiefinnerlichem Ausdruck;

I n ^ frisohe Oase in der Epoche der Bravour und der Süsslichkeit. —n e 'vegten Scenen kann der Meister schon wegen des mangelndenjpg ^S^tihls nicht genügen; zudem sind dieselben meist aus seinertj 0lj ern Zeit- (Drei Bilder im Chor von S. Giorgio; — Transfigura-e

Und Auferstehung in S. Bartolommeo degli Armeni.) — Seine^ •< uologisehen u. a. decorativen Malereien in den Hallen genuesischer

al üste

und in S. Matteo (die Putten an den Gewölben) stehen we- f

^ um ein Beträchtliches höher als die Arbeiten der Schulge-zwei mytholog. Bilder im Pal. Borghese zu Rom . Von der gd et ° n S e bauten Gruppe der Caritas (Berliner Museum) eine Copie von^ an d des Capuccino im Pal. Brignole zu Genua . — Wer die edle h(St 0I1 ^ 0 *'^ e it des Mannes will kennen lernen, suche im Pal. SpinolaiVo r ', nUOVa ) ^ as Doppelporträt auf, in welchem er, sich seihst malend,er Staffelei abgebildet ist.

d er ^ übrigen Oberitalien sind die in diese Zeit fallenden Mitgliedera * e rfamilie Campi von Cremona dem Verfasser nur aus deneriJ der Brera in Mailand bekannt, wonach sie über das Vermö- kV 0tl ^ües Vasari und Salviati kaum hinauskamen ; — Calisto PiazzaH„ r 0( li (S. 078) erscheint in den Bildern derselben Sammlung dochBejjj * e ‘ n e dlerer Manierist; — unter den Manieristen von Mailands cb" lS * ® n e a ® a 1 m e g g i a, gen. Talpino, immer sorgfältig, bisweilend; e ^ ünd zart, meist aber zaghaft und kraftlos (Bilder ebenda); —154 g ei Eltern Procaecini dagegen, Ercole geb. 1520, Camillo geb.ita q ®*nlio Cesare geb. 1548, höchst resolut, im Einzelnen brillant,dbj , anze n wild überladen; sie bilden den Übergang zu der mailän-°n Schule des XVH. Jahrh., welche mit Ercole Procaecini dem