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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Die Formenbildung im Einzelnen.

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^ auf g anz andere Wirkungsmittel glauben verlassen zu dürfen.

^Seinein überdiess ihre Formen sind, so wenig kann man doch im2e lnen Fall darauf bauen, dass sie wirklich aus dem Leben ge-j) e n seien; in ihrer Gemeinheit sind sie nur zu oft auch allgemein,gewissenhaften Bilder sind in dieser Schule überhaupt wenige.

Luca Giordano abwärts fällt die Zeichnung der neap. Schulej 01 liederlichsten Extemporiren anheim. Luca selbst hält sich nochangeborene Anmuth in einer gewissen Höhe.

^ Bei Pietro da Cortona ist es nicht schwer, eine durchgehendey^hgültigkeit gegen die wahre Formendarstellung zu erkennen, som der Ausdruck seiner Köpfe zum Erschrecken leer wird. ManV* e ™mal, Bass der sittliche Halt, welchen die Caracci (zu ihrer1 @ e H Ehre) der Kunst zurückgegeben, von Neuem tief erschüttert),' Wenn ein Künstler von dieser Begabung das Beste so offen-j^üdig p re j g g a j )j g0 war nur e ; n noch weiteres Sinken zu erwarten,^letzte grosse Zeichner, Carlo Maratta , war durch seine Nach-Vj > g des Guido Reni zu befangen, durch seinen Mangel an indi-<j Heller Wärme zu machtlos, um auch nur sich selber auf die Länge^. Itl Verderben zu entziehen. (Einzelne Apostelfiguren in den obern aJ^^ßrn des Pal. Barberini zu Rom ; Assunta mit den vier Kirchen- bto teri1 > in S. M. del popolo, 2. Cap. r.) Unmittelbar auf ihn folgenein paar Maler, die in der Formengebung nahezu so gewissen-fl. sind als er; man lernt sie z. B. in Pal. Corsini zu Rom kennen, ct 0 /^uratori, Gliezzi, Zoboli, Luti, auch den angenehmsten der Cor-» te n: Uonato Creti; — ganze Kirchen, wie S. Gregorio, SS. dWf s * n B wieder mit leidlich gewissenhaften Altarbildern eines e(W) Costanzi, Gauli u. A. gefüllt (von Gauli das Deckenfresco im’ v °n Costanzi das in S. Gregorio);—ja die höchste Blüthe derStä 3C ” en Mosaiktechnik, welche gewissermassen nur neben einerZ^'Bichen Ölmalerei denkbar scheint, fällt gerade in die ersten Jahr-^ es vor iS en Jahrh. (Altarblätter in S. Peter, mosaicirt unter fHjj Leitung des Cristofaris.) Allein diese späte, mehr locale als^S e mei ne Besserung ist das rein äusserliche Resultat academischenZ U >, ein neuer geistiger Gehalt, eine tiefere Anschauung der dar-Clj ®"enden Gegenstände war damit nicht mehr verbunden. Den

Punkt dieser Art von Besserung bezeichnet dann Pompeo