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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Das Colorit. Die Niederländer .

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^ at Uieh ausgemalt; der Calabrese bedeckte Chor und Kuppel des»Offline zu Modena mit seinen Improvisationen etc.

P, Von den Römern hat Saechi ein kräftigeres und gründlicheres°lorit als Cortona (die Messe des heil. Gregor, und S. Romuald mit*»Wien Mönchen, vatican. Galerie; Tod der S. Anna, in 8. Carlo a’cCa, dnari, Altar links). Maratta mit aller Sorgfalt ist hierin aulfallend; einzelne Köpfe, wie etwa „la pittura“ im Pal. Corsini, gerathen d^ am ehesten ganz lebendig und schön; seine Madonna mit demalafenden Kind, im Pal. Doria, ist auch in der Farbe der reprodu- eClrte Guido. -

Piiei

Von den Florentinern ist der schon (S. 1008) genannte Furini

, er müdlich bemüht, das Fleisch seiner weiblichen Akte immer mür-ber i

q und weicher darzustellen (Pal. Pitti: Schöpfung der Eva; Pal.f, a Pponi: David und Abigail; Pal. Corsini: Aktfiguren und Mytho- g°gisches).

^ Die spätem Venezianer (S. 909) sind im besten Falle die Aus-e Uter Paolo’s; T i e p o 1 o befleissigt sich dabei eines hellen Silbertons.

Man wird vielleicht nach längerer Beobachtung mit uns der An-

ht sein, dass die grössten Meisterwerke des Colorites, welche Italien a Us v ... '

dieser ganzen Periode besitzt, ein paar Bilder von Rubens und

£ Ur Ülo sind. Den Rubens kann man in Italien von seiner frühestend. h. von seinem dortigen Aufenthalt an verfolgen. Die 3 grossenPhi r ^ ^ or ^ er Chiesä nuova zu Rom (Madonnabild von Engeln USehen, und zwei colossale Gemälde mit je 3 Heiligen) zeigen wie^ e eigenthiimliche Charakteristik und sein Colorit sich loszuringen^Sinnen von den verschiedenen Manieren die ihn umgaben; auch injp. Deschneidung auf dem Hochaltar von S. Ambrogio zu Genua i^ aöl pft er noch mit Auffassung und Farbe der Caracci; — schon fastz 6r selbst tritt uns entgegen in dem S. Sebastian, welchem diekj^Sel die pf e ü e aus den Wunden ziehen (Pal. Corsini in Rom ), undq, ^ er idyllisch naiven Auffindung des Romulus und Remus (Gal. des 1l> a Pitols); beide Bilder mit gelblichen Fleischtönen; — die 12 Halb-

ä i Ure » von Aposteln (Casino Rospigliosi) glaube ich für echte Werke r*>on

a us seiner beinah vollendeten Zeit halten zu dürfen. — Dann