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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Der Affect in der biblischen Geschichte.

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e St. Eine Anbetung der Hirten von Sassoferrato (Mus. von ae apel) giebt gerade das Gemüthliche, das vorzugsweise sein Element^ > i 111 Jahrhundert des Pathos eine vereinzelte Erscheinung. — VonPf| Geschichten der heil. Anverwandten werden jetzt vorzugsweisedie pathetischen, besonders die Sterbebetten behandelt: der Todj Cr heil. Anna (von Sacchi, in S. Carlo ai catinari zu Rom , AltarbJd»), der Tod des heil. Josephs (von Lotti, in der Annunziata zuc^ °i'enz, Cap. Feroni, die zweite links; — von Franeeschini, in Corpus d^°Oiini zu Bologna, erste Cap. links). Caravaggio dagegen, der

*ieh,

®>it Absicht das Heilige alltäglich darstellte, malt (in einem BildeePal. Spada zu Rom ) zwei hässliche Nätherinnen, womit die Er-IUn g der Jungfrau durch S. Anna gemeint ist. — Bei den Kindbetten

, °d. Caracei: Geburt des Johannes, Pinac. von Bologna , spätes reso- fHauptbild) mochte man, wenn auch unbewusst, den Nachtheil em-^»den, in welchem man sich z. B. gegen die Zeit eines Ghirlandajo be-. n d; damals war die Grundauffassung ideal, das Einzelne individuell,die Grundauffassung prosaisch, die Einzelform allgemein. — (Be-nders einflussreich müssen die nur unscheinbaren Bilder des Ago-SJino und Lodovico in S.Bartolommeo di Reno zuBologna, l.Cap.l.,^ühetung der Hirten, Beschneidung und Darstellung, gewesen sein.) —den Jugendgeschichten Christi, die nunmehr in senti-ÖlCtl taler Absicht bedeutend ausgesponnen wurden, behauptet die Ruheder Flucht immer den ersten Rang, und hier giebt Coreggio’s Ma-® n na della scodella (S. 954, c) wesentlich den Ton an. Eine schönee ' n e Skizze des Annibale im Pal. Pitti zeigt diess z. B. deutlich; hdas betreffende unter Bonone’s trefflichen Frescobildern imiü°r von S. Maria in Yado zu Ferrara . U. a. m. Noch einmalCaravaggio den wahren idyllischen Inhalt, wenn auch in sei-1101 barocken Art. (Bild im Pal. Doria zu Rom : Mutter und Kindkj^'l Ul nme r n, ein Engel spielt Violin und Joseph hält das Notenblatt,bat auch eine „Entwöhnung des Bambino“ in seiner derbsten Artlar gestellt; Pal. Corsini.) Bei den Meisten aber wird die Scene zun ® r grossen Engelcour im Walde; so schon in dem oben (S. 1008 n,)m^'ahnten Prachtbilde des Rutilio Manetti ; vollends aber ist esSotzlich zu sehen, was ein später Neapolitaner daraus gemacht hat.

^ dd des Giac. del Po, im rechten Quersehiff von S. Teresa zuNea-n

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