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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Moderne Malerei.

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den Heiligen hängenden Tapete gemalt, als Bild im Bilde an.

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adie Pieta des Stanzioni über dem Portal von S. Martino zu*" ‘ ^den seelenvollsten Bildern des Van Dyck gleich zu achten; aU ^der edlen Haltung und Verkürzung des Leichnams alle Neapo® 1zumal den Spagnoletto (S. 1026, b) übertreffend. — Lucab (Bild im Museum), der sich hier bemüht, innig zu sein, umgi^* ^nigstens die Leiche nicht mit caravaggesken Zigeunern, sonder® ^gutmüthigen alten Marinari. — Von den Grabtragungen wurde di®c Caravaggio schon erwähnt; ein Bild des Annibale in der D ,zu Parma ist aus der Zeit, da er dem Coreggio völlig zu eig e ° ^hörte. — Von den Scenen nach der Auferstehung hat z. B. Gu eT °^d den Thomas gemalt, welcher nicht bloss Christi Wunde berührt,dern ein paar Finger hineinschiebt (Gal. des Vaticans). Man frä^ ^wer die Beschauer sein mochten, die an einer so rohen Verdeutlichund an so unedeln Charakteren Gefallen fanden. Allein man ^enoch viel gemeiner sein. Der Capuccino genovese hat das se ^Factum (Pal. Brignole) so aufgefasst, als würde über eine Wett®schieden. — Die Himmelfahrt Christi wird fast ganz durch diej® 11der Maria ersetzt, ‘wovon unten.^

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Aus dem Leben der Heiligen wird zunächst das Affectreich ^Bewegte nach Kräften hervorgehoben •). Ein Hauptbild di eseffist die Belebung eines Knaben durch S. Dominicus, von Tiarin 11 - ,des Heiligen, in S. Domenico zu Bologna , rechts); dasselbe istfüllt mit allen Graden der Verehrung und Anbetung. Gegenüberg das Hauptwerk des Lionello Spada: S. Dominicus, der die k® .rischen Bücher verbrennt, ein äusserlich leidenschaftliches Thun, 0 ^

Entwicklung in Gruppen und Farben das Beste ist, was ein ®® 1 $entschlossenen Naturalisten gelingen mag. Allein geschichtliche ö ^

dieser Art nehmen nur einen geringen Raum ein neben denHauptgegenständen dieser Zeit; welche oft genug auf Einem ^

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vereinigt sind: den Martyrien und den himmlischen Gl° r

0 Eine Quelle solcher Inspirationen für die ganze Schule waren liaupjene jetzt erloschenen Fresken bei S. .Micchelo in Bosco. S. 1015,

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