Marterbilder. Das Ceremoniöse.
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Presse an die Stelle des Grässlichen. (Dieselbe Scene, das beste. ä des Honthorst in S. M. della scala zu Rom , rechts, lässt docha^■»Üch gleichgültig.) Andere dagegen malen so crud als möglich.l|l jets -wie der Mord Abels (von Spada, im Museum von Neapel ), b
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j ganz henkermässig behandelt, vorzüglich aber die Heldenthat derJudith, wofür eine gewisse Artemisia Gentileschi eine Art Pri-q 6>um besass. (Uffizien; Pal. Pitti; Pal. Sciarra); auch der Cavalier da labrese leistete das Mögliche (Mus. von Neapel ). Andere, le-e^ ^arische Marterscenen übergehen wir. Durch einen sonderbaren^fall war gerade die erste grosse römische Bestellung, welche Nie.^° ü Ssin erhielt, die Marter des heil. Erasmus, welchem diefiii “ ri «e aus dem Leib gewunden werden. (Für S. Peter gemalt, jetztj, d®r Gal. d. Yaticans.) Er brachte ein Werk zu Stande, welches in^treff des Kunstgehaltes zu den trefflichsten des Jahrhunderts gehört.
<V e *ne eigenhändige Wiederholung im Pal. Sciarra.) g
Während nun um der vermeintlich ergreifenden Wirklichkeit willenf v *^ eser Seite hin alle Schranken übersprungen werden, zeigen^ dieselben Maler (die ja zum Theil Cavaliere hiessen!) bemüht, ine dige vorgänge den guten Ton und die bemessenen Formen der da-**gen Gesellschaft hineinzubringen. (Vgl. Parmegianino S. 909, c, d.)
^^entlieh werden jetzt die Engel dazu erzogen, eine noble Diener-j, ' vorzustellen, den Hof der heiligen Personen zu bilden. Im^ ef ectori um der Badia bei Fiesoie wird man nicht ohne Heiterkeit h^achten, wie Christus nach der Versuchung von den Engeln bedientj,* r d; doch sieht dergleichen bei Giov. da S. Giovanni, der das£ resco malte, immer naiv aus. Schon viel wohlerzogener sind die^®§ e l in der grossen Taufe Christi von Albani (Pinac. v. Bologna ) ;i. n erinnert sich bei ihrer Dienstfertigkeit unwillkürlich, wie auf mit-^ mrliclien Bildern die kleiderhaltenden Engel noch Zeit und Stim-
b n S zur Anbetung übrig haben. Putten als Lakaien ausserhalb derv 6 ^ varten| l sieht man auf einer „Vermählung der heil. Catharina“ k§ ^^iarini (ebenda); ausser der genannten Heiligen wohnen auchar garetha und S. Barbara der Ceremonie bei; der gute Joseph