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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Moderne Malerei.

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steht S. Sebastian; die besten Bilder glaube ich (S. 1016, a) schon ea nannt zu haben (wozu noch der Guercino, Pal. Pitti, zu red 1 ®sein mag). Dann betende Heilige in Überfluss; der reuige P e ^b (man vgl. Guercino , im Mus. v. Neapel hier mit dem Scho®^ctuch! Guido und C. Dolci, beide im Pal. Pitti ; Pierfr* 1 ^d Mola im Pal. Corsini zu Rom ) auf allen Stufen des Jammers!^büssende Magdalenen aller Art, von der heftigsten Betheurung W 3 ,e ruhigen Beschaulichkeit (Cristofano Allori , im Pal. Pitti ;fmenico Feti, in der Acad. v. Venedig ; Guercino , in der vabGalerie, motivirt die Rührung der M. dadurch, dass zwei Eng e * fdie Nägel vomjfKreuz vorweisen müssen); S. Franz im Gebet __g sonders niedrigen Charakters bei Cigoli , Val. Pitti und Uffizie 11 )

Bei Darstellung der Mönchsandacht hat der Carthäuserorden

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nisse sind nicht günstiger noch ungünstiger für die malerische Beb 911

lung als diejenigen anderer Orden; es ist dieselbe Art von Visi 0 ®

Casteiungen, Thätigkeiten (besonders Schreiben), Gebeten, WuD'

Wirkungen durch Geherde, bis auf den Tod auf dem harten

oder unter Mörderhänden. Allein die tiefe und stille Seelenands 1 "

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mag sie den Blick nach oben wenden oder demüthig sinnend amBrust senken, vergisst hier die Welt und den Beschauer mehrirgendwo. Man wird in allen Certosen Italiens dieses Gefühl h»bham schönsten vielleicht bei Stanzioni (zu S. Martino inCap. di S. Brunone, die 2. 1., mit Geschichten und Apotheose ^iHeiligen; womit seineFürbitte des S. Emidio in Trinitä de

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k grini, sowie das Bild seines Schülers Finoglia im Museum zu

gleichen ist: S. Bruno der die Ordensregel empfängt). Auch Gu

lcinos Madonna mit den beiden betenden Carthäusern (Pinac.Bologna ) ist eines seiner liebenswürdigsten Werke. Die vollkou 1119 ' 1 ^Weltentsagung giebt dem Orden in der That einen ganz eigenen ^pus. Übrigens mögen auch die weissen Gewänder dieser OrdensP®

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ganz merkwürdigen Vorzug einfacherer Innigkeit (S. 700, b). " ^

Le Sueurs Geschichten des heil. Bruno (Louvre) am Meisten erg r ® _findet sich auch in italienischen Carthäuserbildern wieder. Die J

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eine ruhige, feierliche Haltung fast gebieterisch verlangt haben.rere zusammen, in heftiger Bewegung, gäben gar kein Bild Di eDesshalb verhält sich auch S. Romuald mit seinen CamalduleD se