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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Moderne Malerei.

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azioni der gewissenhafteste; an der Flachkuppel der Cap. 11 ,,

Bruno zu S. Martino in Neapel (die 2. 1.) ist trotz der allzu glieh gehandhabteu Untensicht das anhetende Aufwärtsschweben^^jHeiligen, die Wolke von Putten, das Concert der erwachsenen ^ ^ungemein schön und stylvoll gegeben; an der FlacliküpP2. Cap. r. dagegen hat St. der Auffassung seiner Schule seinenZoll entrichtet in einem Gegenstände, der über den Horizont <l® r ® _

Ausserdem ist hier ein

Maler

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ging: Christus in der Vorhölle,beachten, hei welchem man sonst nicht gewohnt ist, Besseresb ser Gattung zu suchen: der Calabrese. Im Querschiff von S.a Majella hat er in flachen Deckenbildern die Geschichten P&P ulestins V und der heil. Catharina von Alexandrien gemalt, c eg0i i-nicht bloss mit äusserlicher Energie, sondern mit Geist undnenheit; beinahe würdevoll wird Sein Naturalismus in dem B 1 ^

die Leiche der Catharina von fackeltragenden, blumenstreuenden,genden Engeln auf Wolken nach dem Sinai gebracht wird-

Allein nur zu bald gestaltet sich die Gewölbemalerei zUII ^ eBlS n [ lmelplatz aller Gewissenlosigkeit. In Erwägung, dass selten ^ g.

die physischen Kräfte habe, ein Deckenbild genau und lange zu

fen und dass man doch nur für den Gesammteffect einig ea ^j aS gernte, reducirte mau sich auf denjenigen Styl, von welchem Oei gdes Pietro da Cortona (S. 1017) die Rede gewesen ist. E en ^ -potffi'macht der gewissenlose Lau franco, zunächst indem er den ^1,enichino bestahl (Pendentifs der Kuppel im Gesü nuovo zujgeB,

dauch die in SS. Apostoli daselbst, wo auch all die gleich

Bethes 1

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unwahren Malereien der Decke und der bessereTeich von ^über dem Portal von L. sind), dann durch zuerst schüchterneres, ^c frecheres Improvisiren (Gewölbe und Wandlunetten in S- Mar ^fselbst; Kuppel in S. Andrea della Valle zu Rom ). Wie er s ^ roI ,y'g Übersinnliche anzupacken gewohnt war, zeigt z. B. sein S- ]lU amus mit dem Engel (Mus. v. Neapel ). Die Nachfolger ^ >e '* 5£in pj or icibnicht bloss Kuppeln, sondern Kirchengewölbe aller Art mit , eJ i,Paradiesen, Assunten, Visionen zu füllen; ausser den IdGe^rm allen Graden der Untensicht gegebenen Gruppen un lV el'

setzt sich am Rande ringsum ein Volk von andern Grupp 011ches auf Balustraden, Absätzen u. s. w. steht; für diese sein