Kuppel- und Gewölbefresken.
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387) jene neue Räumlichkeit in Gestalt prächtiger perspectivischere9 ^ a Uen. Wo bleibt nun das wahrhaft Überirdische ? Mit einer unglaub-
e l ,c hen Oberüächlichkeit sieht man dem Coreggio das Äusserlichste sei-
gf 1101 Schwebeexistenz, seiner Leidenschaft, seiner Ekstasen, namentlich
;ii Sein e Wolken und Verkürzungen ab und combinirt daraus jene tau-
„u Se Hde von brillanten Schein- und Schaumscenen, deren illusionäre
0 ^irkung dann noch durch die oben (S. 388, c u. f) geschilderten
*ttounerlichen Hülfsmittel gesteigert und gesichert werden soll. Wero Möchte in diesem Himmel wohnen? wer glaubt an diese Seligkeit?
- '''ein giebt sie eine höhere Stimmung? welche dieser Gestalten ist
ia l nur so ausgeführt, dass wir ein Interesse an ihrem Himmels-
4s ein haben könnten? Wie lungern die meisten auf ihren Wolkenv o Cr mn, wie lässig lehnen sie davon herab.
Ausser den bei obigem Anlass angeführten Arbeiten des Pozzo?• A. sind noch am ehesten folgende zu nennen. G a u 1 i: das grosse a
- r eseo im Hauptschiff des Gesü in Rom , mit besonders flink gehand-4 ^ a hten Farben und Verkürzungen; der Maler will mit allen Mitteln
Stuben machen, dass seine Heerschaaren aus dem Empyreum durchok ^ Cn Rahmen herabschwebten gegen den Hochaltar hin. (Ölskizze imbis9 *1- Spada.) — In Genua die brillantesten: Gio. Batt. Carloneng Fresken von S. Siro etc.), und Carlo Baratta (S. M. della Pace, cVerschiff r., Assumption der heil. Anna). — In Venedig : der hell-A t V tig 0 Gio. Batt. Tiepolo , der die Untensicht vielleicht am wei-
i>) ^ S * ien treibt, sodass Fusssolilen und Nasenlöcher die charakteristischen
i 1( dle seiner Gestalten sind. (Assunta, an der Decke von S. M. della d
4 Uetä, an der Riva; Glorie des heil. Dominicus in SS. Giov. e Paolo,e
' e ^tc Cap. r.) Wie zuerst Mengs mit seinem einsamen Protest die-
ä s Ser Wuchernden Ausartung gegenüberstand, ist oben (S. 1014) erwähnt' 0r den. Die vollständige Reaction von Seiten eines neuclassischen
P^es, den wir nicht mehr zu schildern unternehmen, tritt ein fnitiij 11 '1 r e a A p p i a n i. (Fresken in S. Maria presso S. Celso in Mailand .) f
Die
ist in Zeiten eines allverbreiteten Na-
~ le profane Malerei
^isrnus von der heiligen kaum zu scheiden. Vollends die Ge-übten des alten Testamentes, z. B. in den vielen Bildern von halben
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Sei,