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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Scenen des A. T. ; Parabeln; Profanmalerei.

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®°hiidigen. Dem Calabrese, als er die Rückkehr des verlornen°hnes malte (Museum von Neapel ), erschienen offenbar die Präce- a'Wien seiner Hauptperson als etwas sehr Verzeihliches. „Es hat

eb,

sein müssen.“

Domenico Feti (mehrere kleine Parabel-

Üder im Pal. Pitti und den Uffizien) ist hier einer der Bessern. bDie eigentlich profane Malerei, mythologischer, allegorischer undhistorischer Art, wozu besonders noch eine Menge Scenen aus Tasso0t hmen, kann hier nur kurz berührt werden. Die Caracci gabenihrem Hauptwerk im Pal. Farnese im Ganzen den Ton an. Wie cS,e hier die idealen Formen bildeten, ohne reine Grösse und ohnetec htes hinreissendes Leben (S. 1011), aber tüchtig und consequent,^ componirten sie auch die Liebesscenen der Götter. Was sie in°iogna von römischer Geschichte u. dgl. in die Friese von Sälen ge-aalt haben (Pal. Magnani, Pal. Fava), ist daneben kaum des Aufsu- d'jhens werth. (Bedeutend sollen Lod. Caracci’s Fresken im Pal.ee i Giardino zu Parma sein.) Von den Kaminbildern der Schule wer-leider die besten ausgesägt, wie ich denn eine schöne improvi-®*rte Figur dieser Art von Guido in einem Magazin käuflich gefundena be. — ge, Camuccini in Rom drei Bilder aus Tasso, von pastoral-fer °ischer Auffassung, in leuchtend schönen Landschaften, als WerkeAgostino, Lodovico und Francesco Caracci geltend. —aa Beste und Schönste verdankt man Domenichino. Das Bildschiessenden und badenden Nymphen (Pal. Borghese in Rom ) g2e ‘§t zwar weder ganz reine Formen noch venezianische Lebensfülle,& Jlein herrliche Motive und jenen echten idyllischen Charakter, wel-6r hier wie bei den Venezianern (S. 97G) die glücklichste Eigen-st mythologischer Bilder ist. Die abgenommenen Fresken aus derula Aldobrandini bei Frascati (jetzt ebenda) behaupten diesen selbenj^arakter durch ihre Anordnung in grossartiger Landschaft. Die°°kenfresken im Hauptsaal des Pal. Costaguti in Rom enthalten zwar h61110 unglückliche Allegorie (der Gott der Zeit hilft der Wahrheit, sich^ ÜDl Sonnengott zu erheben), aber die Formen sind schöner und ge-^ ls ' Se nhafter als bei den andern Malern, die in diesem Palast gemaltla ben (Guercino , Albani, Lanfranco etc.) Zwei kleine, sehr hübschei^Biologische Bildchen im Pal. Pitti . — Der nächste, welcher in derHandlung des Mythologischen von D. lernte, war Albani, dessen