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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Moderne Malerei.

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Auch mit der Genremalerei welche besonders bei den e 'S e ^liehen Naturalisten gedieh, dürfen wir uns nicht aufhalten. C a r agio, der Schöpfer der neuen Gattung, wählt sich zum Gefä ssselben das lebensgresse venezianische Halbfigurenbild und giebt <*selben einen unheimlicli witzigen oder sclireckliclien dramati sCa Inhalt auf schlichtem dunkeim Grunde. Seine Spieler (Pal-li in Rom ), seine lüsterne Wahrsagerin (Gal. des Capitols), seine b elc Trinker (Gal. von Modena ) sind weltbekannt; im Grunde gehören ^Zinsgroschen undChristus unter den Schriftgelehrten auchher. Diese Gattung, bald mehr zur Geschichte, bald mehr zummilienporträt sich hinneigend, fand rasch durch ganz Italien A«*

trotz ihrer Armutli und Einseitigkeit. Die Schüler Guercins ^Manches der Art. Der ganze H o n t h o r s t geht vorzugsweise ^d auf, nur mehr nach der burlesken Seite Hin. (Pal. Doria in R oB1 > , efc fizien in Florenz , wo u. a. sein Bestes, ein Souper von zweidc®* 1 ®^Gesellschaft; Anderes in allen grossem Sammlungen.) Andere

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falimer: Manfreddi, Manetti, Giov. da S- Giovanni (-g Pal. Iitti), Lionello Spada (grosse Zigeunerseene in der Gal-Modena); einiges recht Gute in der Academie von Venedig

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h Lautenspieler mit Weib und Knabe, eine Gruppe von drei Sjn e(etwa von Carlo Saraceni ? welchem die treffliche Figur einesi tenspielers im Pal. Spinola zu Genua angehört.) Andere gch eDharmlose Existenzbild zurück; der Capuccino und Lu ca G 1 j,kda-no malen Köchinnen mit Geflügel (Pal. Brignole in Genua !

1 Doria in Rom ); der Calabrese aber, vielleicht wie dienannten von Niederländern inspirirt, schuf ein grosses stattliches.m cert in ganzen Figuren (Pal. Doria. Eine gute, wirklich niederli a ^«seheMusik bei Tische im Pal. Borghese). Salvators halb® j,o ganze Figuren sind insgemein blosse renommistische Möblirbilder- tPitti: un poeta; un guerriero.)

Neben diesem caravaggesken Genre gab es seit Anfang des > jJahrh. in Rom ein anderes im eigentlich niederländischen Sinn- 0Holländer Peter van Laar, genannt Bamboccio , Michelau »^Cerquozzi, Jan Miel u. m. a. nordische und italienische 1 u

haben in dieser Gattung die wahren Gesetze und Bedingungen eund danach manches Vortreffliche geschaffen. (Der Verfasser