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2 (1850) Basreliefe und geschnittne Steine / erklärt von F. G. Welcker
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Bassirilievi anlichi di Roma fase. 1. 2.

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was für den bleibenden Werth und den reellen Gewinn derfür Freunde des Alterthums darin liegt, bürgen kann.

Der Verfasser hat das Lesen der Alten erschöpft, sofern es für einzelne Klassen von Nachrichten und Vorstel-lungen zu erschöpfen ist. Ueberall ist sichtbar dass ihn nichteinzelne Stellen der Alten bei seinen Behauptungen leitennachdem sie ihm zufällig vorgekommen waren oder sich auf-finden Hessen , sondern dass er selbst alle in Beziehung auf sei-nen Gegenstand gelesen und ausgezogen hat, wodurch eineUebersicht, Vollständigkeit, Sicherheit und feine Unterschei-dung (in chronologischer Hinsicht und nach dem genau er-wogenen Charakter der Schrifsteller) entstanden ist die sehrbefriedigt.

Er kennt ferner den bei weitem grössten Theil der al-ten Monumente aus eigner Ansicht und Studium (wogegendie Abbildungen sich doch nur als todte Zeichen zum ergrei-fenden Gesang verhalten), und zwar um so genauer als erlange Jahre vorher eine Bearbeitung der Römischen Basre-liefe angefangen und in Bezug darauf Alles was Rom undVieles was andere Städte Italiens darbieten, benutzt hat;denn man kann das kunstbildende Alterthum freilich nur mit-ten im Zusammenhänge des Ganzen zu erklären anfangen.Zoega, Schow und Siebenkees hatten sich einmal in die Rö-mischen Basreliefe getheilt, so dass Zoega die Bacchischen,die von Psyche und von Proserpina als seinen Antheil er-hielt; nachmals erbte er die beiden Andern und besetzte alleProvinzen des grossen Gebiets. Seine Vorräthe für die Er-klärung durch die Monumente selbst sind daher, wenn auchnicht so vollständig als die Notizen die sich aus den Altennehmen lassen, was niemals möglich ist, aber doch so reichdass sie schwerlich je ausgeleert werden möchten. In derantiquarischen Literatur bedarf es mehr als in jeder anderneiner gewissen Reihe von Jahren, welche allein jene Sicher-heit des Besitzes und jene Fülle von Kenntnissen giebt ohnedie man hier auf keinen der höheren Plätze Anspruch ma-chen kann. Aber die historische und die ästhetische, die