Bassirilievi anticki di Roma fase. 1. 2.
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der Genuss zu finden lassen nicht Zeit über dem Haufen desGefundenen zu brüten.
Um so schätzbarer sind dann einzelne Bemerkungenvon der Art wie sich viele in diesem Werke linden undwahrscheinlich, je mehr der Leser mit dem Verfasser bekanntgeworden ist, noch häufigere werden eingestreut werden, daer überhaupt nichts übereilt, sondern in Allem Ordnung undZweckmässigkeit zeigt. Wir wollen einige, meist die Kunstbetreffende hier einrücken. S. 14: „Es scheint mir einesehr schwere Sache die alten Mythen mit der rechten Mass-haltung zu erklären, ohne sie weder zu leer, noch zu vollvon Sinn vorauszusetzen, und die zu unterscheiden die er-funden wurden unter mystischem Schleier zu belehren, vondenen die nur den Hörer zu belustigen oder das Genie desErfinders zu offenbaren zum Zweck hatten.“ — S. 61: „DieGriechen, bei denen die Kunst vom Bedürfniss der Belehrungentsprungen war und wo die Künstler meist zum Zweckhatten vom Volk, auch dem minder gebildeten Theile ver-standen zu werden, haben nicht einmal in ihrer schönenEpoche so sehr verschmäht ihren Producten Erklärungen bei-zufügen als die Römer gethan zu haben scheinen, bei denendie Kunst wenig mehr als Eitelkeit und Prahlerei war.“ S.94: „Das Jahrhundert Domitians, als die Kunst noch Krafthatte, noch diess Männliche und Ernste besass das sie nachder Zeit der ersten Antonine zu verlieren begann, in eineschwache unsichere Behandlung ausartend, unsorgfältig inden Umrissen der Massen und zugleich bisweilen in Kleinig-keiten gesucht, von wo sie dann im Albernen zu endenkam.“ S. 72: „Die Einfachheit der Composition und derBewegungen, die wenige Rundung der Figuren, die nichtgesuchte Anmulh der Umrisse, eine Weise mit Falten zudrappiren die man eher angedeutet als nachgeahmt nennenwürde, eine gewisse Ermangelung der Beendigung in denExtremitäten, die uns doch nichts vermissen lässt, und injeder Hinsicht etwas gewisses Bescheidenes und Sparsames,das allen Gedanken von Anspruch und Anstrengung davon