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beigegeben worden ist, was übrigens schwerlich von frühe-ren Denkmälern als aus den Kaiserzeiten bekannt ist. DieBemerkung des Macrobius dass Nemesis die Sonne sey, istzu flach um Eckhein beizustimmen, dass der Sonne wegender Greif von Apollon auf Nemesis übergegangen sey 15 ).Auf einer Münze von Smyrna mit Commodus ziehen Greifedie beiden Göttinnen des dortigen Cults: der Greif der rä-chenden Nemesis setzt einen Fuss auf ein Rad auf Münzennicht weniger Orte 16 ). In dieser Verbindung scheint dasRad nicht ein Symbol schnellen Wechsels, wie es Mesome-des und Andre deuten, sondern vielmehr das aus der Strafedes Ixion und dem Attischen Gebrauch der Folter 17 ) bekanntepeinliche Rad zu seyn. Schon Nonnos, indem er verschie-dene Bedeutungen des Rades der Nemesis durcheinander-mengt, flicht auch das Rad der Strafe ein, so wie er gleichdarauf den Greif als Rachevogel bezeichnet I8 ). Greif undRad in dieser Bedeutung vereinigt geben ein Symbol vonbesonderem Nachdruck ab I9 ). Zoega erinnert daran dassNemesis Tochter des Okeanos sey und diesem der Greifnach Aeschylus im Prometheus angehöre (Abhandl. S. 46).Allein dort kann es nicht der Greif seyn auf welchem Oke-
15) Doctr. Num. II p. 552. [Vielleicht war der Uebergang vonder Nemesis-Artemis, wie in Rhamnus, auf die Nemesis überhaupt.Schwenck im Rhein . Mus. 1842 1 S. 634: „der Greif der Nemesis istnoch unerklärt”].
16) Auf einer von Side ist der* Greif auf der einen, das Rad aufder andern Seite der Göttin. Auch Münzen von Smyrna mit beidenNemesen oder mit Nemesis und Isis haben Greif und Rad (vgl. Eckb.II p. 548); auf denen von Attalia mit Nemesis ist der Greif allein.Eben so auf einer des Nero, welche die Nemesis als 01112 bezeichnet.Spanheim ad Callim. in Dian. 204 p. 318.
17) Aristoph. Plut. 876. Pac. 451. Lys. 846. Antiph. p. 615Reisk. (rQQxio&tZou),
18) XLVIII, 380 noiy^zogi mvxXoj, 382 u/xq>l <ft al nfxoTqro
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19) Eckhel, welcher T. II p. 551 s. das Rad richtig beurtheill,irrt T. VI p. 444 in Ansehung des Rades mit dem Greif.