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2 (1850) Basreliefe und geschnittne Steine / erklärt von F. G. Welcker
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Des Amphiaraos Aufnahme in die Erde.

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gen, als Knopia von den Tanagräern weggenommen war 6 ].Natürlich wanderte mit dem Orakel auch die Sage dass esan der Stelle liege wo dem Amphiaraos die Erde sich öff-nete, und so finden wir sie von Sophokles und vielen spä-ten Schriftstellern gefasst 7 ). Durch Philipp kam Oropos inden Besitz der Athener 8 ).

Die Versetzung des Sehers unter die Erde fand stattals er aus der Vernichtungsschlacht bei Glisas, in welcherZeus selbst eingeschritten war, floh; als eben die Lanzedes Periklymenos ihn bedrohte, da spaltete Zeus mit demBlitz die Erde, die ihn sammt den Rossen aufnahm, wiePindar sagt 9 ). Die Rosse in wildem Lauf und bedeckt mitSchaum macht daher auch Philostratus bemerklich in einemseiner Gemälde das diese Gründung des Amphiaraosorakelsdarstellte (1, 27). Es enthielt die heilige Erdspalte (etwawie die worin die Höhle des Troplionios ist) und der Malerhatte zugleich den Ort angegeben durch einen Jüngling alsOropos, umgeben von Seenymphen, hatte die Wahrheit inweissem Kleid und eine Pforte der Träume und den Gottdes Schlafs hinzugefügt, auch durch Anticipation dem Seher,der übrigens bewaffnet war, statt des Helms einen Kranzvon Wolle und Lorber gegeben. An einer noch nicht be-

6) Tbebana Paradoxa, scripsit R. Unger 4839 p. 162 170.408 416.

7) Slrabo p. 399 fahrt in der angeführten Stelle fort onov(pvyoyru rov 'AptpiuQfajv t w? g-jyo* 2o<poxXij$ }

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Andre bei Unger p. 412.

8) Pausan. I, 34, 2.

9) Nem. IX, 57.

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