Ilions Zerstörung auf der Tabula Iliaca.
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wollen, sondern eigentlich zum Zweck hatten den Inhalt epi-scher Poesieen für den Unterricht zu veranschaulichen unddem Gedächtniss zu Hülfe zu kommen. Schon Barthelemyhat diese Ansicht gefasst, indem er unsere Tafel mit einigenanderen, worunter mit Unrecht auch die bekannte VergötterungHomers , zusammenstellt 3 ); und sie wird insbesondere bestätigtdurch den Spruch auf der Ilischen Tafel, welcher nach demersten Worte 4 ) zu urtheilen an die Jugend sich richtet unddaher folgendergestalt zu ergänzen ist:
[ r J2 cpiXe nai, ot) plv\ wgijov /täde Taj-iv ‘Ofiygov,ofpga daeig näatjs fiirgov effiS oofpiag •
Gerade diese Bestimmung der Tafel mag hauptsächlich
rium Vitruvs VII, 3, pasta di marmo , erkannt Maffei bemerkt überdie beiden Stücke in Verona dass sie aus derselben Mischung (eademmistura ) besteben wie die lliscbe Tafel. [Gerhard bemerkt in einemZusatz dass andre Beobachter noch immer diese Platten für Steinhalten und namentlich für marmo Palombino; unter diesen seyendie Brüder Riepenbausen. Er selbst erklärt sich was die AlbanischeTafel betrifft bestimmt für den genannten Marmor, aber calcinirt aufder Oberfläche, der Art dass er einem Gyps gleiche. Mehr Anscheinvon Stuck finde er in der Ilischen Tafel, die ebenfalls von kundigenPersonen für marmo Palombino gehalten werde. Canina erklärtesieb gegen mich für Gyps; E. Braun hielt entgegen dass so schöneSchrift in keinen Stuck geprägt werden könne. Diess batte Fea,dessen Erörterung auch bei Zoega a. a. O. zu lesen ist, auch erwo-gen, aber durch die Annahme beseitigt dass die Schrift in die Masseehe sie hart geworden graffirt worden seyj.
3) A. a. O. Je pense qu’ils etoient destines par les rhe'teursGrecs ebarges de l’education de jeunes Romains a leur remettre sousles yeux les principaux trails de la mythologie. Dieser Ansicht habendie Späteren allgemein Beifall gegeben, Heeren, Tychsen, BöttigerArchäol. der Malerei S. 286. 315 u. A.
4) So bemerkt schon Tychsen Proleg. ad Quint. Sm. p. LXX.'Slfjtjov für mguTor, wohl nur nach Römischer Aussprache, eben so wieauch an der Säule TIXOX für rtf/o? Z. 1. 7 und 72, obwohl Z. 51TE1XEI, unter der Figur wiederholt AINHAX und auf den beidenangeführten kleinen Ilischen Brucbstückcn APIXTHA und I1EN6E-XIAHA , auf zwei Römischen Gemmen in den Me'm. de l’Acad. desInscr. T. 27 p. 167 AA'UIIOX XYNAPE6n.NI.