Votivsleine des Asklepios , des Serapis. 253
eine andere Schale oder etwas Aehnliches trägt.“ Auf derSeite gegenüber eine verwitterte (wohl Griechische) Inschrift:an den Querseiten eine männliche Figur in Waffenrüstungmit ihrem Schildknappen, und eine nackte, rasch schreitend;beide vermulhlich den Verstorbenen bedeutend.
40. Chandler Marm. Oxon. T. 1 tab. 52 n. 135. In-ghir. Mus. Etr. Ser. 6 tav. E 2, Gerhard Ant. Bildw. Taf.315 N. 5. Nicht eigentlich hierher gehörig, aber wegendes Pferdekopfs in der Ecke rechts und der Schlange diesich auf der andern Seite horizontal über den nächsten Kö-pfen herschlängelt, nicht zu übergehn. Auf dem Tricliniumsind zwei Männer mit Trinkgefässen und, wenn die Zeich-nung nicht ganz unrichtig ist, eine Frau, die einem vor ihrstehenden fast ganz erwachsenen Sohn eine Hand auf derSchulter ruhen lässt. Auf dem Tisch eine Kanne neben derKuchenpyramide. Auf beiden Seiten eine hoch und mitSchemel sitzende Frau, den Peplos über den Kopf hinauf-gezogen, hinter der einen eine Zofe mit Kästchen.
41. Tournefort Voy. jau Levant T. 1 p. 167 ed. in 4,in Metelino auf Samos . Ein ganz bekleideter Mann mit ei-ner Schale in der Hand nimmt das Bett ein; am unterenEnde sitzt die Gattin mit einem Knaben vor sich, der miteinem Hund spielt, hinter ihr ein Kammermädchen mit demFächer, am Krater ein Bursch beschäftigt. Am andern Endeneben dem Mann, auf dessen Schoos eine Schlange spielt,eine andre Frau sitzend auf einem hohen Sessel mit Sche-mel, einer Grossmutter ähnlich und von einer Zofe beglei-tet. In einer Leiste über dem kleinen Ganzen ritterliche Ab-zeichen in vier Feldern, Schild, Harnisch und Helm, zweiDinge die wie Flammen aussehn, der Pferdekopf schauendauf den zu Tisch liegenden Mann 13 ). Die ^anze Vorstel-lung scheint im Stich umgekehrt zu seyn, so dass der Pfer-