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5 (1864) Statuen, Basreliefe und Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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353
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Die grosse Dariusvase in Neapel . 353

Feuer zu verwüsten, der Ara, die als Person aus denDichtern bekannt ist, dem Fluch, in die Hand gegebenund wenn das V hinter APA in der Zeichnung richtig istso lässt es sich ergänzen da man sagte d(,ag inev-

Xsa&ai nn. Doch ist diess höchst unwahrscheinlich. Dieso bedrohte Hellas aber ist in den besten Schutz aufge-nommen , sie steht zwischen Zeus und Athene , die beidemit einer schützenden Hand sie berühren, und Nike, demZeus zur Seite stehend, reicht auch die Hände nach ihrhin. Noch sind übrig auf dieser Seite Apollon , den Schwanauf dem Schoos, und seine Schwester auf einem grossengefleckten Dammhirsch sitzend von einem Jagdhund be-gleitet. Diesen beiden Göttern auf der Griechischen Seiteentspricht allein das schon erwähnte Idol, weiblich, mitweissem Gesicht, Ohrringen, Halsband und einer mit Zak-ken verzierten Stephane; in Hermenform, wie die Asia-tische Aphrodite in Athen , welche man die älteste der Mörennannte, und Aphrodite auch in Delos (Paus. 9, 40, 2vgl. Gerh. Hyperb. Studien 2,275.) Offenbar soll hier Asien durch diese rohe und altväterliche Form gegen die anmu-thig poetischen Gestalten der Griechischen Letoiden inSchatten gestellt werden.

Die untersten sechs Figuren stellen unterworfne Pro-vinzen des Darius dar drei knieend und flehend, zweiTribut entrichtend an einen vor einem grossen Tisch sit-zenden Satrapen. Die eine hält einen grossen, oben zuge-bundnen Sack, die andre mehrere goldne Schalen: derSteuereinnehmer hält in der linken Hand ein Diptychon,woran unten und oben einige, vielleicht TAAANTA zulesende Buchstaben geschrieben sind, und zählt mit der

lassenen Fackel: ind (T dytühi, jivqoos , rvgayytxyg atilmyyog17 ^ 17 . Lykophroo 1295 fyS-gag dt nvgabv ygay, wo Meursius ausStatius oslendil Bellona facem , civilis Erinnys facem movit undAehnliches anführt. S. Ep. Cycl. 2 , 184 Not. 22*. [In heutigenKriegsliedern ßalXoiftiy (fwnay dg olyy n,y t ovgxiay.]

V. 23