Götterreihen im Olymp.
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in der Rechten das Kerykeion, wie auch in andern Bil-dern 4 ). In dem unsrigen möchte diess Amtszeichen nichtschicklich seyn, da das Ganze der Vorstellung nicht aufeine besondre augenblickliche That des Zeus sich zu be-ziehen scheint, die neben ihm und der Here vorgestelltwäre: auf seiner Hand, in seiner Krone drückt sie ganzallgemein die Eigenschaft aus. Neben der Here stehtPlufon, mit einem Füllhorn, das oben nicht kahl ist wiedas auf dem unteren Bilde und sonst gewöhnlich und auchauf dem Basrelief mit dem Zeus und seinen beiden Brü-dern , welches zuerst Gelegenheit gegeben hat diess Sym-bol des Hades-Pluton festzustellen 5 ), das auch der De-meter gegeben wird 6 ). Der Inhalt des Plutonischen Füll-horns dringt vor auch in einem Vasengemälde mit derSendung des Triptolemos 7 ).
Von Pluton an sind die meisten der übrigen Figurendem gegenwärtigen ersten Erklärer räthselhaft so dass Sinnund Zusammenhang der ganzen Vorstellung ihm daher ver-schlossen bleiben. Die sitzende, bärtige Figur zwar, mitweitem Mantel und fein gefaltetem, bis auf die Füsse rei-chenden Unterkleid giebt sich als Dionysos zu erkennendurch den grossen Trinknapf in ihrer rechten Hand unddurch den auffallend hoch gezogenen, aber nicht unna-türlichen sondern im Süden hier und da ähnlich gezogenenWeinbaum mit einer Fülle oben welche Reben, Laub und
4) Meine Alten Denkm. 3, 5t. Es ist der Iris als Botin eigenund auch der Eirene, das. S. 244. 247.
5) Zoega Bassir. Albani lay. ].
6) Neumann Numi 2, 264.
7) Monum. del lnstit. t, 4. Annali 1, 261. K. O. MüllersDenkm. Th. 2 Taf. 9, 110. Der Gott mit einem grossen Füll-horn, in einen weiten Mantel gehüllt, neben der thronenden Kerevon welcher Bermes , der sie aus dem Olymp zurückgebracht hat,eben weggeht indem er mit der Hand sie grüsst. Musüe Thor-waldsen par L. Müller I p. 49 n. 12.