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5 (1864) Statuen, Basreliefe und Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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Gölterreihen im Olymp.

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nach der Bewegung ihres linken Arms ebenfalls Theil andem noch unbekannten Acte zu nehmen. Unbekannt istauch welche Bedeutung die an dieser Göttin und an Plu-ton bemerkliche Decke über die Mitte des Leibes hin ha-ben sollte, die auch an dem Hermes des unteren Gemäl-des zu sehn ist.

An einem dritten ähnlichen Gefäss mit acht Götternumher im Museo Gregoriano T. 2 tav. 21, 1 sind ebenfallsZeus und Here, er hier stehend, den Blitz in der einen,den Scepter mit der andern Hand haltend, und Here sit-zend , neben ihnen auf der einen Seite Nike, auf der an-dern Athene, die den Helm dem Zeus entgegen hält, wiezum Zeichen dass sie seines Winks zu jedem Auftrag ge-wärtig sey, eben so wie Nike. Dann sind noch zweGötterpaare, Poseidon mit Dreizack und Delphin undHephästos mit der Zange, Kore mit einer Blume undPluton im Gespräch mit einander. Es scheint demnachdass es üblich war diese Art von Gefässen unter andernmit einer Anzahl der grossen Götter, unter allerlei Gesichts-punkten ausgewählt und zusammengestellt ringsum zuverzieren, Zeus und Here konnten dabei niemals fehlen.