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sich beruhen lassen. Denn wenn auch darüber nichts ausgemachtist und vielleicht nur sehr wenig sich zur Wahrscheinlichkeit er-heben lässt, so bringen doch die sich ohne Ende wiederholendenspielenden Vermuthungen in dieser Richtung keine positiven Miss-verständnisse hervor wie manche andre Voraussetzungen und habenkeinen andern Nachtbeil als zu langweilen, wie alles unsicherSchwankende und Wesenlose zuletzt Jedermann ermüden muss.
Wandgemälde.
In den späteren Wandgemälden zeichnet das Paris -urtheil sich keineswegs vor andren Gegenständen aus.
69. Bekannt ist das Gemälde aus dem Grab der Nasonen Taf.34, Gal. mythol. 147, 637, wo im Gebirge die drey Göttinnensitzend vom Weg ausruhen, während in weiter Entfernung vonihnen in einer unteren Reihe dem Paris , der bey seinen Heerdensitzt, Hermes den Apfel übergiebt, den er einer von ihnen zu-theilen soll. Den Eros scheint Athene , da er vorauseilen will umdie Aphrodite in Vortheil zu setzen, bey einem Flügel zurückzu-halten, nach einem Motiv, das Lucian sehr entwickelt hat, dassdie Göttinnen eifersüchtig unter einander darauf sehn, dass keinedie andre im Weltkampfe benachtheilige.
70. 71. In der oben erwähnten Sammlung antiker Gemäldevon Fr. Bartoli im Vatican ist Fol. 42 Hermes dem Paris dieAepfel übergebend mit Landschaft, in einem Oval, und Fol. 22Paris mit dem Apfel, vor ihm die drey Göttinnen einander um-fassend wie die Grazien, nur alle nach derselben Seite gerichtet,alle nackt, alle gleich, nur ein Peplidion um die Mitte des Leibesflatternd, mit mehr als Lucianischem Hohn.
72. In den Bädern des Titus sieht man sogar die drey Göt-tinnen als Statuen auf Gestellen zur Verzierung einer Wandnische,alle drey fast ganz nackt gemalt, Venus mit dem Apfel und Amor,Minerva lächerlicherweise den Helm auf und Juno mit dem Pfau.Descr. des bains de Titus, Paris 1786 pl. 7.
73. 74. Auch in Herculaneum und Pompeji ist nicht viel, dashierher gehörte, entdeckt worden, ln Pompeji sieht man im Hausdes Meleager in einem Zimmer mit blauen und rothen Felderndas Uriheil des Paris , das im Mus. Borbon. 11, 35 edirt ist undvon R. Röchelte Peint . de Pomp. pl. 9 p. 153—167 55 ). Die Göt-
36J Was Mus. Borbon. 9, 51 als Paris und Helena gegeben
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