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Herrn Anton Störks ... Abhandlung vom dem sicheren Gebrauch und der Nutzbarkeit des Stechapfels, Bilsenkrauts und des Eisenhütleins ... / Anton Störk ; aus dem Lateinischen übersetzt und mit einer Vorrede von Salomon Schinz
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Erstes Capitel.

In dem Brachmonath, Heumonath Und Angstmö.nath sahe ich daß nächst bey dem Kayserlichen Gartenin Hetzcndorf, und in den benachbarten Orten um Schön-brunn, Pentzing und Hietzing herum , eine protze Mengevon dem Stechapfel hervorkomme, wachse und blühe.

Stechapfel ist in den Apvthecken unter dem Namenbekannt; die Kräuterkenner geben ihm denNamen der Stechapfel mit aufrechten, eyför«

migen, stachlichten Saamengehäusen. I.mn. 8xec. kl»nr.x. 179. Andere heißen ihn den stinkenden Nachtschatten( 8olMum koetiäum) mit stachlichtem ablangem Apfel,weißer becherförmigen Blum. Laub. xln. 168-

Ich wußte gar wohl daß diese Pflanze bisdahin vonkeinem medicinifchen Gebrauch gewesen seye, und daß sievon allen Schriftstellern als höchstschädlich sowohl denMenschen als den Thieren ausgegeben werde.

Ich wußte aber auch darbey, was man ehedem überden Nutzen des Schierlings geschrieben hatte, er wurdeüberall als eine sehr giftige Pflanze ausgeschrien.

Welches doch nachgehends durch wiederhohlte Erfah-rungen falfch befunden und als falfch bewiesen worden.

Denn er liefert uns ein Mittel, welches man ganz sicherden K ranken geben darf, und welches in vielen Fällen hilft.

Da