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Herrn Anton Störks ... Abhandlung vom dem sicheren Gebrauch und der Nutzbarkeit des Stechapfels, Bilsenkrauts und des Eisenhütleins ... / Anton Störk ; aus dem Lateinischen übersetzt und mit einer Vorrede von Salomon Schinz
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9
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Von dem Stechapfel. ,

einigermassen angemessen war, oder zu einem daher znerwartenden Nutzen Hofnung machte; denn es redetenalle aus dem gleichen Thon, daß der Stechapfel denKopf verrücke, und wahnwitzig mache, die Begriffe unddas Gedächtniß hemme, und Gichter erwecke.

Alles diefes war fürchterlich, und unterfagte den in-nerlichen Gebrauch des Stechapfels.

Unterdessen habe ich mir doch selbst die Frage vorge-worfen:Wenn der Stechapfel, indem er Unordnungenin dem Gemüth anrichtet, die gefunden wahnwitzigmacht, kann man nicht den Versuch wagen, ob ernicht denen, die wirklich wahnwitzig und verrückt sind,durch die Veränderung der Begriffe und des Gehirnsdas Gemüth wieder in Ordnung bringen, und den mitGichten, behafteten Leuthen durch eine entgegen gefetzteBewegung die Gichter heben werde?

Dieser Gedanke war zwar weit hergeholt, doch war l jer nicht überall ohne guten Erfolg.

Diefe.s zeigen die folgenden Versuche.

A;

Erster