Von dem Stechapfel. r,
Den achten Tag gäbe ich ihr täglich dreymahl einGran von dem Extract.
Mit dieser Dosis wurde bis in die vierte Wochen fort-gefahren. Zu dieser Zeit legte sich alle Wuth, die Umsinnigkeit hörre auf, sie kam wieder ;u sich selbst, zu derSprache und zu der vorigen Beurtheilungskrast, undsie hatte zu Nacht eben so ruhigen Schlaf als die andernPatientinnen.
Sie beantwortete alle Fragen in der Ordnung, sieaße mit Lust, und war noch darzu gefräßig, die Kräftewaren gut, sie spatzirte in ihrem Zimmer und auch ander freyen Luft ungehindert herum.
Doch wurde sie gar oft und plötzlich, wie vor demGebrauch dieses Mittels, mit dem Schwindel befallen/und zuweilen so stark, daß sie einigemahl wie vom Schlagegerührt nieder gefallen ist, unterdessen war sie bey diesenZufällen iminer bey sich selbst.
Mir war also doch dieses genug, daß das Extractdes Stechapfels in der Unsinnigkeit geholfen hatte, undda ich wahrnahm, daß es von dem Gebrauch dieses Mit-tels mit dem Schwindel nicht besser werden wollte, sohabe ich den fernern Gebrauch desselben ausgesetzt.