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Herrn Anton Störks ... Abhandlung vom dem sicheren Gebrauch und der Nutzbarkeit des Stechapfels, Bilsenkrauts und des Eisenhütleins ... / Anton Störk ; aus dem Lateinischen übersetzt und mit einer Vorrede von Salomon Schinz
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84
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L4 Drittes Capitel.

» Nach zwey Wochen hatte die Geschwulst in den Ge-lenken schon um vieles abgenommen, es fände sich in denHänden und Fingert» eil» besseres und minder schmerz»Haftes Vermögen sichln bewegen ein.

Bey Ende der dritten Woche konnte der Kranke schonwieder auf Knicken gehen.

Der Schlaf war wieder ruhig, die Essenslnst gut,die Kräfte »»ahmen zu, und das Pulver verursachte nie-mahlen die geringste Beschwehrde, ob ich ihn gleich des-wegen fleißig befragte.

Zu Anfang des zweyten Monaths hatte er die Krückennicht mehr nöthig, er konnte mit der linken Hand eineziemlich veste Faust machen, mit der rechten Hand abernoch nicht, weil an den» vordem Theil oder der Wurzelderselben noch eine Geschivulst vorhanden war. .

Nach den» zweyten Monath hatte er in allen Gliederneine ziemlich freye Bewegung, die Sch»nerzen warenalle vergangen, fast alle Gelenke hatten ihre natürlicheGröße und Biegsamkeit.

Doch »vurde in denjenigen Theilen, die vorher vonden schmerzhaften Geschwülsten ausgespanncn worden,eine größere Empfindlichkeit wahrgenommen, als sie beyeinem gesunden Menschen zu seyn pflegt.

Bey