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Erstes Kapitel.
zu entziehen, wenn ein langes Herkomme»sie zur geheiligten Sage weihte: Niemandwünscht Veränderungen, wenn die Obrigkeitnicht selbst Neuerungen begünstigt., DieDernschen Gesetze erhielten sich in ihrer Ener-gie, weil Sittlichkeit ihnen zu Hülfe kam, sSdaß deren Vollstreckung mehr einer Ausübunghäuslicher Polizey glich, als dem Befehl ei-nes Gebieters.
Obschon die höchste Gewalt sich bey demgesummten Rath fand; so konnten doch des,sen Mitglieder die Gränzen derselben nichtwilikührlich abstecken, noch.sie überschreiten:bestimmte Vorschriften hielten jeden Versuchhiezu im Zaum und machten ihn unaus-führbar. Der souveraine Rath war so we-nig im Stande, die Vollziehung der Gesetzezu hindern, als der Senat Gesetze zu geben,und weder der eine noch der andere vermoch-ten etwas über gerichtliche Verfügungen inCivil - Sachen. Diese Wagschaale kann demTheoretiker nicht fein genung scheinen; aberman sondert die Gewalten nicht mit der Ge-nauigkeit ab, mit der man ein Zimmer ab-theilt. Die ärgste politische Tollheit unter
allen