r/o Zweytes Kapitel.
minder wie Herr von Steiger die Verfas-sung seines Vaterlandes liebte; einen Mannvoll Beredtsamkeit, Einsicht und Unterneh-mungsgeist, der es aber nicht vertragenkonnte auf der zweyten Stelle zu stehen, unddessen Herz Empfindlichkeit, Widerwille undEifersucht gegen den ersten Mann derl Re-publik quälten, den er blos haßte, weil erihm war vorgezogen worden, und den seineLeidenschaften dermaßen überwältigten, daßer den Staat eher hätte untergehen lassen,«he er zugegeben hätte, daß sein Gegnerthn kettete *).
Er zog seine Familie nach sich, die reich,zahlreich und geehrt war, seine Freunde, diejungen Leute, die Näsonnirsüchrigen, dieMisvergnügten aller Art. Die Regierungstockte, die öffentlichen Berathschlagungenwurden stürmisch: derselbe-Zwiespalt offen-barte sich in den Senaten der andern Cantone.
Es ist wohl keinem Zweifel unterworfen,daß der Verfasser hier den SäckelmeisterHerrn Lrisching gemeint hat.
A. d. U-