Band 
Zweyte Hälfte.
Seite
23
JPEG-Download
 

Fünftes Kapitel. 2z

hing sie, die immer noch nicht genugsam auf-geklärt, immer noch voll Hoffnung war, das-Direktorium durch Negociationcn zu entwaff-nen, zu stolz um die geschehenen Mißgriffeeinzugestehcn, und neue begehend um die al-ten zu rechtfertigen, mit der französischen Parthey zusammen, an sie schloffen sich denndie Feigen an, die Aegide der Nänkeschmie-dcr, welche unter dem Beystand einer gcmäs-sigtcn Revolution und einer Ankündigungfranzösischer Grundsätze den Staat unter denAuspicien Frankreichs zu regieren hofften.So vernichteten alle diese cntgegenstreitendcnKräfte sich wechselseitig, und aus ihrer Rei-bung entstanden Unrhätigkeit oder halbe Be-schlüsse. '

Bey den meisten Schweizer Regierun-gen lagen dieselben Ursachen von Schwachezum Grunde. Die von dem Feinde entfern-tem Tantone schickten sich nur langsam undungern an den Bernern beyzuspringen. DieSicherheit dieses Alliirtcn schien ihnen nichtgefährdet genug, als daß deshalb der ganzenSchweiz Gefahr drohe, und unmittelbarerBeystand nothwendig werde. Wie soll man