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3 (1821) Die Geschichten der Gemeinden Aegeri, Menzingen u. Baar / von Fr. Karl Stadlin
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43
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Würdig. Deßwegen und weil dieser klastische Erdcnfleckin unserm Lande, und auf diesem auch unsere Vorväterfür Psiicht und Ruhm gestorben, werden wir etwasweitläufig die Veranlassung des da vorgefallenen Strei-teS erzählen.

Blutig zahlte Leopold König Albrechts politische.Sünden Ländcrdurst und Rache. Als Schmeicheleien1) und Verfänglichkciten 2 ) fruchtlos blieben, die inseinem weitläufigen Gebiete liegenden drey NeichSorteseinem Hause zuzuwenden 4), schlug ihnen Albrecht 1

) 1300 durch eine Gesandschafl von Zürich aus.

2) 1301 durch ltebcrrcdnng, wenn die Leute aus den Lin-dern auf die Märkte Luzern und Zug kommen. Mitihren Angesehenen mußten seine Amtleute reden,ihnen die Vortheile einer Verbindung mit Oesterreichvorstellen rc- rc. Tr rechnete aufS! mindeste, sie zusin-dern und zwyspältig" lzu machen, wenn er diese Ange-sehenen gewinne.

3) Ihm gebiete Luzern , Aug, TMstedeln, GlaruS , Disen-tiS, das Entlebuch rc. Die drey Orte waren enclavirt.

4)Herschdcgjerde und Ländcrdurst war eine große Leiden-schaft selbst in den kleinsten Geistern aus HabSburgS Geschlecht; der Trieb grenzenlos in seinen beschränkte-sie» Köpfen; dieser emzige Charakterzug schlimm in derkleinen Zahl seiner vortrefflichen." Schillers Gcsch.deSu3vjäbrigen Krieges. Warum.Ttterlin die