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3 (1821) Die Geschichten der Gemeinden Aegeri, Menzingen u. Baar / von Fr. Karl Stadlin
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66
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-er drey Länder nicht bloß in der Straße Mann gegenMann gekämpft haben/ sondern daß sich ihre Waffenzu gleicher Zeit links gegen Furbach / des FeindesFlucht dem linke» Seeufcr nach abzuschneiden 6i), undrechts über Mättligütsch/ der Verbannten Operationenzu unterstützen/ ergoßen haben. So wurde Mont-fort auf die Scinigen und auf die enge Straße zurück-geworfen/ und so geschah/ was oben erzählt worden.

Daß wir in denen Geschichten der Gemeinde Aegeri über diesen denkwürdigen Tag so weitläufig gewesensind / ist der Grund / in Aufzählung aller Umständendiesem stillen romantischen Thale / der Wiege schwei-zerischer Freyheit/ daö gröftmöglichste Interesse zuzu-wenden. Da — vom Moos zu Wylacgeri weg bis anSchorno modern die Gebeine von 1500 Reutern/ mei-stens adelichcn 62 )/ das Fußvolk nicht gerechnet; unterihnen etliche von Zürich 6Z)/ von Zug 64) und von

61) Um das Volk auf den Schiffen an der Landung zu ver-hindern.

62 ) Unter ihnen ein Rudolph von Habsburg/ drey v. Bon«stettcn, zwey von Hallwyl, vier Geßler, Landenbergs/drey vonUrikon(Urinkh in Urk.), wovon einer Pan-nerhcrr des AbtS in den Einsiedeln rc.

63) S2 blau und weiß gekleidet.

64) Darum wird jährlich der Schlacht am Morgarten anSt. OSwaldStagc von der Kanzel in der Stadt Zug feier-lich gedacht. Jahrzeitbuch bey St. Michael-