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3 (1821) Die Geschichten der Gemeinden Aegeri, Menzingen u. Baar / von Fr. Karl Stadlin
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233
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setzte nun zehn Männer der Sache zu untersuchen, und 1556.darüber zu richten. Die Stadt gab fünfzehn dazu.Siewurde übermehret, erkennt, alle Bibeln zu verbrennen,die nicht von der Ucbersctzung blierommi Einsers(1527; auf der Bibliothek der hiesigen Vater Kapuzinerisi eine von >551) sencn, weil andere Lehren ihrer Alt-fordern Befinden zuwider". Die Operation geschah amSonntag vor Mmefassen durch den Großweibel aufdem Rathhause. Daß man in geistlichen Dingen ohneZuziehung der Geistlichkeit handelte, wie der HerzogGeorg von Sachsen, der auch Emserü Ucbcrsetzunggegen die v. Luther einführte, und ein Forum übergicng,daö von jeher Glaubenssachen in seine Kompetenz zu-ziehen gewohnt war, mag den Ctadtpfarrer bewogenhaben, Abschied zu nehmen.Man ließ ihn mit Wil-len fahren", gab über das Ganze einen Bericht inDruck, und "verantwortete" sich vor den Waidstättcnam Montag nach Mittefasten auf einem Tage zu Luzcru.

Dem sechzehnten Jahrhundert 77) war es vorbe,galten, das staatsrechtliche Verhältniß der Stadt zu

77) Als 1L»6 unter sich selbft die Bürgerschaft zerfiel, woll.ten die Gemeinden den Stadtschrewer nicht ferner inStadt- und Amtratb sitzen lassen. Die Ursache magweniger die Sache als gerade der Mann gewesen seyn,