239
auögeschloßen seyn; für diese Behauptung versichertdie «Stadt Siegel und Briefe zu haben 88).
Diese Forderungen und Behauptungen wurde den 16o4.Gemeinden als der künftige moäu8 vivenäi schriftlichzugestellt. Daß sie so durch ihre Mitlandleute um ihreverbriefete Freyheiten / Gerechtigkeiten und Gewohn-heiten kommen sollten, darob »empfunden sie grossesBelhauren". Das war die erste natürliche Regung 89)/in Folge welcher sie an ihren Gemeinen erkannten/ „ehr-liche Leute" 90 ) in die Stadt zu schicke»/ von denBürgern zu erhalten , daß sie ihre alten Sachen undRechte ferner ehren sollen, und wie ihre Vorder» Liebund Leid einander tragen helfen. Am 13. August,monat standen sie vor Stadrralh / von ihm die Versamm-
88) Diese Behauptung ließ später die Stadt fallen, als »erAbt seinen Kanzler vor die Gesandten der 4 Orte» ab-schickte. Diese vermittelten, daß darüber auf den Rath«Häusern der 4 Gemeinden gesprochen werden soll.
*9) Die Jugend wolltezum Schwert greifen. Bericht derGesandten TrinklerSvordcm Rath zu Uri.
M>) Don Aegeri : RathSher Beat Heinrich, und Seckelmei-ster Appollinarjus Jtcn. Von Menzingen: HauptinaimUlrich Hegglin, und Altlandvogt Hans Lrinkler. DonBaar Ratsherr Rudolf Kreml, und SeckelmeisterHans Schmid.
«