1604. ehrt worden; auch jährlich unter diesem Name einSchützengeschenk gegeben werde. 12. Wegen des Wein-schenkens sind die Gemeinden mit der Stadt einig. Nurmöchte man damit, der große» Kosten wegen, sparsamseyn, und „den Wein nur „ehrlichen Leuten verehren".13. Des Schreibers, Sigills 102 ), Panners und Fähud-les wegen srye kein Streit mehr. Dafür seyen schtedrich-lerliche Sprüche. Wohl wissen sie, daß ihre Altvordernden Statthalter auch gesetzt haben 103); zum Landes-fähndlin müßen sie 200 , die Stadt nur 100 Manngeben. Diesen solle man die Wahl des LandeSfä'hn-drichs überlassen. 14. Die Gemeinden wünschen beydem zu bleiben, ivaS wegen dem Ammann und denLandvögtrn bisher geübt worden. Wenn die Stadt den
102 ) Wir haben ein Siqill, sprach Trinkt«, da« beißt;Stadt- und Amtssigilt. Da« läugnet der StatthalterBeat Jakob Frey; e« gebe nur eine«, unlängst erneuer-te«, Stadtsigill genannt. Trinkler überwieß ihn durchein Gigill auf einem Urbar, Linsidcln betreffend vomJabr 1663: worauf die Umschrift: 81LIl.l.vAI Vrll-VLU8I'r^ri8 l)L 2VL.
103) Wir finden den ersten Statthalter 112» in der PersonHans Kolin«. Ueberhauvt haben Trinkler und die Spre-cher der Stadt bie und da große Nnbekanntschast in derGeschichte ihres Lande« bewiesen , woran« denn der Spannickt zur Rechtsfrage sonder» zum unwürdigen Zank,und zur LteiiiigkeitSjagd erwachsen ist.