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4 . Ihre Erzeugung. Die Erzeugung der
Knochen fängt sich im Mutterleibs schonim drillen Monath an, und bestehet darin-nen; daß sich zuerst fibra, l>ernach dünneMembranen generiren, welche sich Schicht-weise über einander legen, und eine dikke,doch weiche Haut constituiren: Diese wirdallmählig dichter und härter, wenn durchdie innerliche Bewegung und Wärme dieöhligten und wäßrigen Theile verjaget, diendigten aber dichte an einander gepreßtwerden, daraus denn nach und nach Knor-pel, endlich würkliche Knochen entstehen.Diese Verwandelung der Membranen inKnochen heißt ojsisicat/o, und der Ort,W0 diese ossificatio anfängt, Wird punßutnossificationis genannt, welches allezeit inder Mitte des Knochens ist.
5. Ihre Höhlen. Und zwar
A. Die innerlich zumVorschein kommen,und diese sind
a) theils den articulationibus ge-widmet, als
CO die cavitates cottyloideaoder acetabula , welche tiefgehen.
' fB) die cavitates glenddea
welche etwas flacher gehen.
b) theils befinden sie sich inwendigin den Knochen, und formiren
a) entweder einzelne langeHöhlen,worinnen entwederdie