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2 (1819) Die Geschichten der Gemeinden Chaam, Risch, Steinhausen u. Walchwyl / von Fr. Karl Stadlin
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Daß dieses Werkes Fortsetzung möglich gewor-den, verdankt -er Verfasser seinem Freund AloysVaumgartner. In dieser Zeit, als ich vonden meisten verkannt, weil mir die künftigen Ge-schlechter mehr als die ttzigen waren, und um dieFrüchten langer Arbeit verkümmert, die Vaterstadt,für welche meine Ahnen seit undenklichen Zeiten ge-lebt, gekämpft und gestorben, mit Gattin und achtKindern gegen eine für Gesinnungen und Fortkom-men günstigere Heimath auszutauschen gedachte 13),kamst du mit gewohnter Huld, und erinnertest,daß von einzelnen erlittene, vielleicht schon bereueteUnbilden, noch nicht erlauben, gegen alle unbilligzu seyn ferner an die Psticht, in AventinsSinn l^i), den heiligen Griffel der Geschichte mitmännlicher Kraft und ohne Furcht zu führen. Duhast mich überzeugt und darum vergieb, wennvon der heiligen Stunde, in welcher dieses geschah,eine alltägliche Dedikation Kunde giebt. Nimm das

18) Mit des unglücklichen General Edmund LudlowSGrundsätzen: Omne solum kort! xatria YUILxatris.

14 ) Vaterland, biographisches Schauspiel. München 819.