Zug und anderswo M inne hatten, vor allem das Rechtüber das Blut zn richten, oder die hohe Gerichtsbarkeit.Wie Zug ( 1352) in Bund getreuen, hat eS „sich vorbe-hebt und Melassen den Künig und dem Hcligen rö-mischen Rich die Nechtunge, die wir Inen tun sülleut"ferner „ daß ein jetliche Statt, jetlich Land, jetlichDorff, jetlicher Hof, so jemand zugehört, der in disevPüntnuß ist, bi Jro Gerichten, bi Jro Fryheiten,ti Ir Handvesiimen, bi Iren Rechten, und bi Iren guten Gcwonheitcn gänzlich beliben sollend rc.« Alsoin Kraft diesem Vorbehalt, und der bestätigten Recht-samen, hatte Oesterreich noch „ über düb und frevel"zurichten nach dem Beytritt in Bund; was ihm auch4552 an St. Verenatag zu. Luzern durch Vermittelung
sollte der Kollator dabin beschränkt werden, daß erauf die 2 Pfründen einen Anger setzen müsse. AusGefälligkeit gegen den Stand Luzern würde 176Seingewilligt, Laß auch Luzerner wäblbar seyen. InAbwesenheit de- KollatorS wird jm genannten Jahrmit llebergehung beyder Ständen ein Hertli aus demDadischen zum Kaplan ernennt. Aug untersagt ihmden Genuß der Pfrund; läßt ihn endlich, auf Ver-mittlung der Stadt Luzern, darauf. Archiv zu Lu-zern .
S7) Laut zitirtem Urbar, wovon nach Schöyssin das Ori-ginal zu Straßburg liegen soll.