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2 (1819) Die Geschichten der Gemeinden Chaam, Risch, Steinhausen u. Walchwyl / von Fr. Karl Stadlin
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Seite
189
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Stadt die That. Dagegen spricht Zürich / weil da-Amt ihnen gehöre; und Zug meint/ die hohen Gerich-te gehören nach Chaam / also der Stadt zu. Zu Tap-pet saßen die Schiedmänner 23) zusamen / und marche-teil/ wie wir in Note 11 Seite 184 erzählt haben; setztenauch fest / wie über Vorfalle im Schmalholz gerichtetwerden soll 24) und garantirten/ gegen die Anspra-chen von Zürich/ der Stadt Zug die hohe Gerichts-barkeit zuChaam in der Vorburg/ zu Rimeldingen< Rnmeltiken)/ ze beyden Wylen / und uff dem Hofze Bibers«." Das geschah 1430 25)würd kaum

23) Amman Jtal Reding, Ulrich Hetz (Jütz?) Land-mann, Ulrich Abybcrg, Altlandammann, Burqermei«-er ffclir Maneß rc. und von Zug Altamman ^pik-ier, Rudolph Staub von Brettigen, und Hans Hüs«ler von Baun Die Sache der Juger fübrtcn Amman Hans Kolin, Altamman Burkard Müblischwand,Rudolph Schäl!, und Hans Tdlibach von Hintcrburg.

24) 1/3 dieses Holzes gehörte auf Steinhaufen, 1/3 ausUrzlikon, 1/3 aus Blickenstorff. Die hoben Gerichteder 2 ersten Drittheile sollen auf Zürich ; das letzteaus Zug gehören rc. Die sonderbare Theilung bezeich-net itzt noch der sogenannte Drcyländerstein. DerSpruch scheint nur eine Bestätigung dessen zu seyn/den der Abt zu Läppet 1387 gethan!

25) DeS Kampfes zu Steinhaufen (ersten Bandes S. 88.)erwähnen wir hier bloß. Seine Veranlaßungen, um-