,1494. Die Kapläne vor der Zeit, als Zug Kol.lator geworden, sind unbekannt. VermuthlichVersahen den Dienst die Burgkapläne der Herr-schaften 6).
Marx Senn von Zug »urcium matter.« Ueber ihnist noch eine Urkunde von 1488 vorhanden, welchebeweißt, daß die damahligen Geistlichen geprüft: wurden » per exuminatores juratos s<i koc Zpeciali-
ter äsxutÄtos.« Um diese Zeit stiftet Hans Mavß,Chorherr zu Zürich 6 Gl. an Gold für diePfrund zu St. Andres, damit ihm der Kaplaojährlich zu Chaam eine Seelcnmceß halte.Konrad Soland, erwählt 1250.
6) Zu der Zeit als die Kollatur der Kaplaney an Zugkam, war sie scheu beträchtlich dotirt. Wir haben inNota i4 S. 73 von 14 1/2 Mütt Getreid gesvrochen.DaS Instr. soll in der Pfarrlade zu Cbaam liegen.I« einem vor mir liegenden Mst heißt es: 16 Müttvon dem Zrhnde» zu Rumeltiken, Wyl und Bibers»,zu dessen Ankauf das Geld von Gülten und Güterngenommen wurde, die der Pfrund S. Andres zuge-hörig gewesen rc. Laut Urbar von 1343 mußte der Psse-ger zu S. Wolfgang dem Kaplan jährlich 8 MüttKernen und 3 Malter Haber geben. Aber das Haus,Reblauben, Bäume, Zäune rc soll er selbst unter-halten, und für den ihm ioezinjirt übergebenrn HauS-rath und Bücher sorgen.