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Der klein Solothurner allgemeine Schaw-Platz historischer Geist- auch weltlicher vornembsten Geschichten und Händlen : welche sich von Anfang der Welt biss auff gegenwärtige Zeit in Helvetien, Teutschland Franckreich, Italien, Spanien, Engelland, auch andern Orthen zugetragen ... / durch Franciscum Haffner
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**men gefrieren/ ſonder wird in Waſſerreſolvirt, vnd muß Tropffen weis herun-der fallen. öVon dem Nebel.Der Nabel kombt her auß Zertheyl-oder Auffloͤſung der Wolcken/ iſtvngeſund/ dann er vervrſachet denMenſchen Huſten/ Fluͤß vnd andereKranckheiten/ verderbt die Blumen vndſchadet den Weingaͤrten.Von den Wolcken.Ann die Subſtantz der Wolckenauß dicken Feuchtigkeiten vndDaͤmpffen der Erden ſich zuſamen ziehet/macht ſie die Dunckelheit/ hinderhalt vnsden lieblichen Glantz der Sonnen wirdgantz waͤſſerig/ vnd zum Regen oder Nebelgeneigt: Wie reiner aber die Feuchtigkeitiſt/ wie mehr Liechts mimbt die Wolckenan ſich/ iſt duͤnn vnd ohne Regen.Von dem Wind.Der Wind hat ſeinen Vrſprung außden Kluͤfften der Erden/ vnd denWaͤſſeren/ iſt an ſich ſelbſt ein kalte vndduͤrꝛe Feuchtigkeit/ welche/ wann ſie vonder Sonnen erwaͤrmet vnd reſolvirt wor-den/ ſo beweget treibt vnd reiniget ſie durchdiſe incorporation den Lufft/ welcher ſon-ſten ohne diſes von Gott weißlich ange-ordnete Mittel/ dick/ faul/ vnd bald ver-gifftet wurde.

Von dem Regenbogen.

Der Kegendogen iſt ein Widerſchein

der Sonnen/ Straal/ ſo in ein truͤbeWoſcken fallet/ vnd darinn als in einem

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Hiſtoriſche

Spiegel/ ein halb runden Circkel von al-lerhand ſchoͤnen Farben fornurt vnd buldel.Nach der allgemeinen Suͤndfluß aber hatGott dem Noé den Regenbogen zuin ewi-gen Zeichen vnd Jeugnuß deß Fridendzwichen GOtt vnd dem Menſchen auff

geſetzt.Von dem Rauch.

Er Rauch iſt ein lufftige Matery ö

welche auß einem brinnenden Holtoder ein ander Ding/ ſo vom Fewr angezuͤndet kan werden/ durch Krafft der Hiauffgehet/ dann alles luffnige vnd waͤſſer-ge/ ſo die Hitz deß Fewrs nicht verzehrtwird nach Deſchaffenheit der Mʒatery ineinen ſubtilen oder groben Rauch verkehtt.

Von dem Thauw ond Reyffen.

Er Thauw entſpringt auß einem war-

men doch ſchwachen groben vndfeuchten Dunſt/ welcher von der Hitetwas auffgezogen in dem Lufft verbreibt/aber wegen der Nacht kalte wie ein dunnWaſſer herunder fallt; uͤbertrifft nun ditKalte/ ſo gefrieret der Thauw/ vnd wirdzu einem Reyffen.

Von dem Erdbidem.

Erſelb wird natuͤrlich verurſachet

wann in dem Erdrich vil vnd groDaͤmpff/ Lufft/ vnd Winde entſtehenvnd aber an etlichen Orthen/ durch einenharten ſteinigen Boden verſtopfft werdenſo erfolgt auß deren uͤbermaͤſſigen wuͤtenoder ſtreiten gegen vnd widereinanderdaß die Erden nothwendig biben vnd zil-tern muß/ biß ſie einen außgang beko,

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