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Welt⸗Geſchicht.
791Reichthumb/ nach der Schlacht zuGranſon/ in ſeinem Laͤger bekommen/ di-ſes Hertzogen Pracht vnd Hochmuth/dabey aber lernen vnd erkennen ſoll/ wieder allgewaltige Gott in einem huy vndaugenblick die Maͤchtigen diſer Welt ſtuͤr-tzen koͤnne: wie in hernachfolgenden 1475.76. vnd 77. Jahren zuvernemmen ſeynwird.
XXVI.
An.Dita)e ti 0 den 10. Iunij.
Ir aen getcd Hertzog Sigmund von
die efen F e Erbeinung mit
Senlis in Franck-
W b gddaß ti v a1 he der nd Pauli fam ein groſſer
vil Gebaͤw/ Haͤu-dem Rheinſtrohm
er yWerd nein Savona ein Ligu-ein Ruere genandt/He morit/ iſt An.dan. den Cello tna in einem Dorff10 Hören An.n Rom von 17.ont dem. Pabſt erwoͤhlt/aht er Frid rden“ hat die Kirch. em! V. geregiertq n. 148 4. den 12.70. Jahr ſeines Al-
N Her An. 1474.Conrad Schüchli/ Schultheiß zu Solo-
urn/ regiert 21. Jahr/ ſtarb An. 1495.
ters/ vnd ligt bey St. Peter begraben.Diſer Pabſt hat das 7. Jubeljahr An.1475. gehalten.
An. 1474.
Belaͤgert Hertzog Carl von Burgunddie Statt Neuß/ durch Antrib deß Chur-fuͤrſten von Coͤlln/ auß dem Hauß Pfaltz/mit groſſer Macht ein gantz Jahr lang:Wolten die Coͤllner haben/ daß KaͤyſerFriderich die gemelte hart belaͤgerte StattNeuß entſetzte/ muͤßten ſie jhn zu Augſpurgmit zoo. tauſent Gulden auß der Herbergloͤſen: wie auch hernach alle Wochen eintauſent Gulden herſchieſſen: doch thate derKaͤyſer einen weg als den andern lang-ſamb zur Sach/ die er mehr mit Rath alsmit der Fauſt außzutragen verhoffte/ zuletſt muͤßt der Burgunder mit Verlurſtin 15. tauſent Mann/ als der Kaͤyſer vndReichs⸗Hilff zum Entſatz im Anzug be-griffen/ gantz ſpoͤttlich vngeſchaffter Din-gen abziehen.
(Nota:)