Buch 
Der klein Solothurner allgemeine Schaw-Platz historischer Geist- auch weltlicher vornembsten Geschichten und Händlen : welche sich von Anfang der Welt biss auff gegenwärtige Zeit in Helvetien, Teutschland Franckreich, Italien, Spanien, Engelland, auch andern Orthen zugetragen ... / durch Franciscum Haffner
Seite
197
JPEG-Download
 

80 Maͤntz Wuͤrdigung.„ 25 ucaten 2. lb. 14. f. minder 4. Haͤller.uf 8 90 eCronnen 2. b. 12. b.

ö u FSickenſcher Gulden 2. lb.⸗⸗ 8. pf.

Fuckenpfenning 13. 6. 4. pf.1 ele e75 a daphart„,. g. pf.tu gretrner Schilling io. pf.la An cutzer„„„ 8. pf.95 W.. 04. Auff Freytag vor Ioannis0 Wg der Abbt zu Gottſtatt das1 Wach zu Solothurn angenommen

woren.

vel dm uch wie vor einem Jahr der Win-0 Sowohnlach kalt/ alſo ward diß Jahr

a* 91 mer ſo heiß/ daß die Wald ſichn entbrandten.und„Jog. Auff Sontag S. Verenæ,5 1 5e Solothurn nachfoigende Ord-e 0 lalmacht 1. Daß ohne vorwüſſenN men Raths der Große beſambletzbt Wanner Verſamblung von der0 Uderdafft gehaltenz z. Die alten Vogtt i fleiſſig bezogen. 4. Die Bett-wn. die Statt gelaſſen werden ſollen.10 Abe den zi. Octobris, auff Don-Nan d Heyligen abent ward zu So-ande Statutum gemacht/ wer von0 drſchafft halben/ mit den Par-auß ny dem Rath treten/ vnd vmb einlortheylen ſolle.ontag naͤchſt nach Aller Hey-85 hat der Hochgeboren Herꝛ/8 J Orleans Marggraff zuig/ Roteln/ Herr zu Danertz ꝛc.

8

Geſchichten.

157ſo ſich mit Frawen Johanna Marggraͤf-ſin zu Roͤteln/ Graͤffin zu Newenburg ꝛc.Burgerin zu Solothurn/ verheurathet/das Erbburgrecht daſelbſt/ durch ſein tref-fenliche Bottſchafft namblich beyde IhrFuͤrſtl. Gn. Hoffmeiſter/ mit gewohnli-cher Cæremonien ernewert.

An. 1505. Die Fruchtbarkeit an aller-hand beharꝛet auch diß Jahr/ darumb manKorn/ Wein vnd anders vmb ſchlechtGelt ankame.

Au. 1506. Iſt durch den gantzen Win-ter weder Eys noch ſonderliche Kaͤlte ge-weſen/ wie auch kein Schnee gefallen/ alsallein auff S. Nicolai abent deß vorgehen-den Jahrs/ da es ein wenig hin vnd widergeſchneyet/ aber bald den folgenden Tagwider abgangen.

Darauff folget ein vaſt warmer Mertz/der bracht alle Frucht herfuͤr/ ſedermannſtuhnde in groͤſten ſorgen/ es wurden dieReyffen oder nachgehende Kaͤlte etwannerſt in dem ſpahten Mayen ſchaden brin-gen/ daß doch mit geſchahe/ ſondern es hatein reich vollkommen fruchtbar Jahr anWein vnd Korn abgeben.

Man verkaufft vmb Bartholomæiſchon gantz zeitige Trauben/ etwann 12.oder 14. fuͤr zween Haͤller/ ſo danne einMalter Korn vnd vier Goͤw Muͤtt furein Gulden/ ja auch wol naͤher.

Es ward gerathen vnd gut befunden/daß man die Bruck mit Steinen Jochenverſehen ſolle/ iſt aber biß daher nit insWerck gerichtet.

An. 1506. Auff Freytag nach Bartho.

lomai