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Der klein Solothurner allgemeine Schaw-Platz historischer Geist- auch weltlicher vornembsten Geschichten und Händlen : welche sich von Anfang der Welt biss auff gegenwärtige Zeit in Helvetien, Teutschland Franckreich, Italien, Spanien, Engelland, auch andern Orthen zugetragen ... / durch Franciscum Haffner
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Solotpurniſche

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no auff einem Buͤhel annoch die ruderaoder zerbrochen Gemaͤur deß Schloſſesgezeigt werden.

Gleich wie darunden bey Seltzach dasverfallene Schloß Schawenburg/ einStammhauß der Edeln diß Namens ge-weſen.

An der Aar ligt jetzt das Dorff Altrew/allwo vor Zeiten das Staͤttlin gleichenNamens geſtanden/ ſo durch der Engel-laͤndern Einfall verwuͤſtet vñ zerſtoͤrt wor-den. Von diſem Orth oder einem Schloßnit weit davon/ thun herſtammen die Ed-len von Altrew/ welche in der Statt So-lothurn verſehidene Ehren⸗Aempter gr-tragen/ vnd ſich vmb das Vatterlandwol verdient gemacht haben.

Denen folgen die Edeln von Grenchen.

Die von Durꝛach/ deren Sitz auſſertder Statt Solothurn vnbekannt iſt.

In dem Dorff Seltzach/ ſo anjetzo wolerbawet vnd bewohnet/ oder doch nit weitvon dannen/ ſoll ein Saltzbrunnen gewe-ſen ſeyn/ davon der Orth ſelbs Salis aqua,oder Seltzach/ das gantze Land aber( dar-inn Solothurn die Hauptſtatt) biß inBurgund hinein den Namen Saltzgoͤwerhalten haben.

Die Innwohner deß Laͤberbergs ſeyndhertzhaffte Leuth vnd gute Soldaten: hie-bevor Sanct Vrſen Knaben genambſet/entweders daß ein loͤbliche Stifft 8. Vrſizu offtbeſagtem Solothurn den Zehendenvnd etliche Lehenguͤter daſelbs hat: Oderaber darumb ſo bald diſe Herꝛſchafft/ durchauthentiſchen Kauff/ an, Solothurn

1kommen vnd gelanget ſeynd aste

UOnderthanen alſo betitlet worden 1 00die Statt/ Sanet Vrſen Statt 0 1 0von wegen daß der heylige Vrſus N 15

66. feiner Gesellen ob diſer Ste,Marter vmb Chriſti willen rl, au anfdaß dier„). Vrſiis ins gemein fn dStait vnd Lands Patron verehrt/ bdaß wie anderſtwo vermeldet/ me,Burgerlichen Eydt diſem heyligen 2 a0auß/ darnach dem H. Römuſchen

vnd erſt alsdann dem Magiſtrat 0ſumb vnd Trew geschworen wird. 15 N

21 de I

Zu Stad an der Aar/ in dem f Adarbey gelegenen Wald ſtehet der 7 anvnd groſte Eychbaum diß gantzen 497 dhwelcher ohne verwunde rung nit ms 2ſehen werden/ dann wie wolal E NSStammbaum fuͤr ſich ſelbs we, G

och/ ſo hat er jedoch uͤber di drey f 000.Radeln 10 groſſe Doloch 0man auß jeder einen Sagbaum ad 8koͤndte/ deſſentwegen diſe Eych vnddiget ſtehen bleibt. keen 5

Di. ſe Herꝛſchafft hat wenig 460 N ö un

volckreiche Dorffer/ herzliche n/ buHolter Wald/ Aecker vnd Wi en deenfruchtbar an Fruͤchten/ Obs vn

7 iin a.geſegnet/ daß die Innwohner/ nchen ö 55Nothdurfft/ ein groſſen Vortat 12 n.Statt bringen vnd verkauffen kon eli ad

Grenchen das Pfarꝛlehen 10%ein Stifft 8. Vrſi, wie auch das; 1aan Stad/ Betllach/ Altrew/ im

ommißweil.Die Obrigkeitliche Vawolng