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Der klein Solothurner allgemeine Schaw-Platz historischer Geist- auch weltlicher vornembsten Geschichten und Händlen : welche sich von Anfang der Welt biss auff gegenwärtige Zeit in Helvetien, Teutschland Franckreich, Italien, Spanien, Engelland, auch andern Orthen zugetragen ... / durch Franciscum Haffner
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Vogteyen.

yon welchem das gantze SchultheiſſenAmp. oder darzu gehoͤrige Landiſchafftam Namen traͤgt/ iſt neben der Aar vndan dem Außfluß deß Waſſers Duͤnnern8 egen/ ſonſten ein herzlicher Paß vonDas herauff nacher Lucern/ vnd gehetzlber die achte Bruck uber gemeitend lußAar/ gehsrte etwann dem Biſthumdaſel/ nunmehr aber durch ordentlichenmuff der Statt Solothurn/ darum de-0»Amptmann oder Schultheiß gewoͤyn-ich reſidirtvnd von der Obrigkeit außam groſſen Rath zu Solothurn dahin

crordncet wird.em Orth vnd Gelegenheit herumb

Lchet an Augen Luſt/ guten Guͤttern auch

en Stein auffgefuhrten Hauſern nichts95 Sonderlici) von dem newen Baw/ir

chen vnd Cloſter der Ehrw. Herꝛen

Vatter Capucmern/ welches Herꝛ Ja-

2 Graff ein Burger zu Solothurn. 4646. auff eygenen Koſten hat erba-den laſſen: Deßzgleichen jeynd die Pfarꝛ-ten rehen/ newe Bruck/ Hammerſchumd-ond anders allda wol zuſehen.N.. Den Zoll verleyhet die Obrigkeit nachclieben/ vmb ein jahrliche SummGelts,e hat die Burgerſchafft alihie vor di-905 ein eygen Stattrecht vnd Sigti ge-br bt weun aber ewas Stoltz vnd Miß-wech darmik eingeſchlichen/ hat dieHbngkeit An. 1653. beydes entkraͤfftiget/gethan/ vnd zu hren Handen genommen.W er Pfarꝛherꝛ wird durch die Sufftirdt/ der Eaplan aber von der Ge-konnlid geſetzt/ vnd mit jaͤhrlichem Ein-amen wol verſchen.

2⁰ N

Den Statthalter woͤßlet die Obrig-keit/ aber die Alt⸗ vnd Jungraͤth/ wie ſices nambſen/ beſetzt der Schultheiß vndGerichtslcuth/ hampt dem Weybcl.

Der Spittal allhie/ ſo mit jahrlichemEmntommen genugfamb geſtifflet/ theyletfrembden vnd heimbſchen Armen initHerberg/ Speiß vnd Tranck/ reichlichauß.

Oiten/ ſo auch gewiſſe Edelleuth diſesNamens gehabt/ ware vor alten Seitenvon den Herꝛen Biſchoffen zu Baſei demHauß Oeſterꝛeich in fandweis verſetzt:Darnach erlegte die Statt Baſel denPfand ſchilling/ vnd beſaſſen den Orth/b auff den Solothurniſchen Kauff.

Nacht weit von Olten enet der Aar li-gen zwey vaſt zerſtohrte Schloſſer auff ei-nem/ aber zertheylten Berg/ mit Neamenhoch vnd nder Wartenberg/ beyde denenEdlen von Hallweil/ aber anjetzo dasOber vnd darauff ein beſtaͤndiger Waͤch-ter/ der Statt Solothurn/ das Vnderden Bernern zuſtaͤndig.

Am Fuß diſes Bergs hatten die Edelnvon y ihr Stammhauß/ davon jetzi-ger Zeit nichts mehr uͤbrig/ ſeynd auchMeilſtifßter zu St. Vrban geweſen.

Has berg oder Jagbergein zerbrochenBuraſtal zwꝛjchen Olten vnd Trimbach/vor Seiten ein Sttz der Herren von Hag-berg welche an Stifftung deßCloſters St.Vrban/ neben andern jhr beſtes gethan.

Die Stifft Werdt.Vor dem Sanoy Goygen uber nachſtccc ij der