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Vogteyen.
An. 1483. Auff Vigilia SS. Simonisludæ, ernewert Juncker Veltin vonewenſtein das Burgrecht mit Solo-thurn/ vnd ſoll das Schloß Newenſteiner Statt offen Hauß ſeyn zu ewigeneiten.
An. 1499. Das Schloß Thierſtein kameintzig vermoͤg deß Baſeliſchen Fridensnd ſonderbaren Verkommnuß/ durch den
dyſer auffgericht/ an die Statt Solo-
zurn/ aber die Herꝛſchafft Leuth vndut wider an den Graffen.An. 15 0z. Freytag vor SS. Simonis&ludæ, iſt vor Rath zu Solothurn erſchie-nen/ der Herꝛ Abbt zu Beinweller/ vndat ſein Confirmation von dem Herrniſcpoffen zu Baſel dargelegt/ mit begeh-ren/ jhne darbey bleiben zulaſſen/ wolle erallzeit in deren von Solothurn Willenſtehen/ auch zu Neſtauration oder widerauffbringung deß Cloſters ſein gantzvaͤtterlich Erb anwenden/ ic. Ward jhmeewilliget.An. 1507. Auff Freytag vor Palmatum,
hat Lorentz Halbeyſen der Vog! zu Pfef-
ngen/ in Namen der Graffen von
hierſtein/ zu Solothurn das Burgrecht
geſchworen/ nach Innhalt der hierumbauffgerichten Brieffen.
An. 1715. Haben die Kirchgenoſſenzu Breitenbach in der Vogtey Thierſteinhre Kirch ſampt dem Thurn gebawen.
An. 1528. Als der Vogt zu Zwin-gen Biſchofflich Baßliſch einen Burgervon Lauffen/ ſo mißhandlet/ gefaͤnglichangenommen/ vnd ins Schloß gefuͤhrt/
7ſeynd die von Lauffen gewaltiglich darfürgezogen/ den Vogt darinn belagert/ diegantze Nacht darvor gelegen/ auch denMontag biß nach Mittag den gefangnenaußher gefordert/ vnd vil trutzenlicheſchmaͤhliche Wort gebraucht; Es hatBurckhard Giſinger Solothurniſcher
Vogt zu Thierſtein fleiſſig gearbeitet/
vnd mehrgemelte von Lauffen beredt/wider abzuzichen/ ꝛc.
An. zo. Freytag nach Pfingſtenward vor Rath zu Solothurn die Abbteyzu Beinweil/ dem Propſt von Sſtein ge-lichen.
An. 1542. Ließ Solothurn die Ham-merſchnudten zu Erſchweil anrichten.
An. 19... Laßt Solothurn das Berg-werck zu Erſchweil auffthun.
An. J 8. Auß Obrigkeitlichem Rechtvnd Defelch ſollen die Vnderthanen zuThierſtein/ Colgenberg vnd Dorneck dieVngnoſſame/ wie von altem her/ be-zahlen.
An. 1549. Auff Mitwochen vor Maechic, hat der Vogt von Thierſtein demRath zu Solothurn angczeigt/ wie davnder ſeiner Verwaltung in dem DorffErſchweil einer etwann zwo Haͤnd vollalter Roͤmiſcher Pfenningen in einemStaal gefunden; ſo man jhm weiln es nitvil/ gelaſſen/ mit Condition daß er einemſeden deß Raths einen oder zween davonzuſchicken/ vnd wo er mehr dergleichenfunde/ der Obrigkeit einhaͤndigen ſolle.
. zn, 1550. In Octobri Srunſt zu Brei-enbach.
iii An.