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Treu-gemeinter eydgnösischer Aufwecker, oder, wahrhaffte Erzehlung und Betrachtung der Gefahr, mit welcher dissmahl die eydgnossische Republic umbgeben, sambt Anweisung der Mittel, dardurch sie sich herauss wicklen und errettten kan ... / durch Ernst Warnmund von Freyenthal [Pseud. für Johannes Grob]
Entstehung
Seite
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gen sein König sey nur willens ein schlechtes Fort oder Blockhaus dahin zu bauen/ da aber dis Blockhaus bald zu einer Real-Bestung worden/ und die Franzosen so fort begunten die Brückeüber den Rhein zu bauen/ hat man solches widerumb dem Ambassador Klags veise fürgehalten/ welcher versichert/ dise Brückewerde nicht gar über den Rhein/ sondern nur auf den darinnenligenden Worder geführt werden/ welche Französ. Warheit gleichwie die vorige ftracks hernach durch das Widerspil bekräfftigetworden/ weil sie die Brücke nicht allein gar hinüber/ sondern aufdem Reichs Boden noch eine neue Vestung gemacht haben/ daßdenen Baslern der Rheinstrohm schier an ihren King- Maurengeschlossen worden. DißeinzigeErempel solte uns genug seyn/ daßwir uns an die Französische Versprechungen so wenig kehren solten/ als Ulyffes an das betriegliche Wolsingen der teuflischen Sysrenen. Wäre nicht tausendmahl besser gewesen/ man hätte dasmahls dem Rath deß resoluten Orths Schweiß gefolget/ undgleich von Anfang die angehebte Restung darnider gerissen/ undDie Franzosen fortgejagt/ als daß man einen so starcken Pfal un-ferer Einzäunung vor unsern Augen schlagen/ undzu Fortführungfolcher Bevestigung die nöthige Materialien/ als Stein/ und ansders/ so gar durch die Bruck zu Basel durchführen lassen.

Wer solte nun hieraus nicht sehen/ was die Franzosen imSinne haben/ und daß sie mit diser fürgenommenen Beschließsung schon hinder Genff her neben dem Pays de Vaud oder Welschen Berner Gebiet/ der Grafschafft Neuenburg/ der StattBiel/ der Landschafft Solothurn und Basel hinab biß nach Hüningen gefahren/ in die 60.Stunden lang. Nun stehen sie bereitund fertig/ dise ihre Schweizerische bloquade und Einschliessungweiter fortzusetzen/ nämlich den Rhein- Strohm sampt denen darum und daran ligenden Vestungen/ Stätten/ Landschafften undPassen/ bis an und nacher Coftank under ihre Bottmässigkeit zubringen/ welchen Ort sie neben Hohen- Twiel/ Lindau/ und Bregenz zu Zwing Plätzen deß Boden Sees zu machen bedacht/daß sie den Rhein in ihrer Gewalt haben bis über Feldkirch undGuttenberg hinauf/ allwo er die Herrschafft Sargans und Bünd

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