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Eydgnoffischer Officier weigeren solte/ aufempfangeneOrdre, mitseinen Soldaten auf den Reichs- Boden zu marschieren. Ja/ wasdarfes vilredens/ ist nicht Welt- bekant/ daß vil 100.Eydgnoffenin die Chur- Fürstenthum Trier und Cölln geführt/ und hin undwider in selbige Stätt und Vestungen zur Besatzung eingelegtworden. Solte es an ein Treffen gehen/ ich menne ja wohl/ wieein ehrlicher Eydgnoffischer Officier so schön ankäme/ der dasGewehr ablegte/ und nicht aufdem Reichs Boden wider die Teutschen fechten wolte/ er würde/ wo nicht auf der Stelle niderge:macht/ doch zum wenigsten in Eisen und Band geschlagen werden. Was solten sich die Franzosen darum bekümmern/ was dieEydgnossen für eine Erb- Bereinigung mit dem Kayser und demReich haben/ und was solten die für anderer Leuth Eyd sorgen/welch die selbst geschworne End brechen/ wann es sie nur gelustet?Gesetzt aber den Fall/ man würde den Eydgnoffischen Völckernnicht zumuthen/ aufden Reichs- Boden zu ziehen/ so ist es baldeben ein Ding/ dan legt man die Eydgnossen in Besaßung einerFranzösischen Vestung/ sokan man dargegen die Franzosen heraus nemmen/ und wider das Reich führen/ wordurch freylich deßFranzosen Macht verstärckt/ und das Reich zu unserem Mis- Undergang und Schaden eingenommen/ und verderbt wird: Esistein geringer Underschid/ es geschehe ein Ding directè oder indirecte,und so einer der an einem Orth die Wachthätte/ nnd nicht abskommen könte/ mich aber der ich anderstwo befindlich/ gern umbLeib und Leben bráchte/ so wäre gewißlich mir der jenig ein schlechter Freund/ der hiervon Wissenschafft hatte/ und meinen Feindablösete/ damit er mir in die Haare gerathen möchte. Dieweilnaber offenbahr ist/ daß der Franzos die Eydgnoffischen Völckerschon Truppen- weise aufden Reichs Boden geführet hat/ daßhier:mit die Erb- Vereinigung gebrochen wird/ und man unsere Nastion so wol eydbrüchig machen will/ als es die Franzosen seynd/ soschreyet ja die Gerechtigkeit die Eydgnossen an/ daß sie sich dessentgegen dem Französischen König mit allem Ernst beklagen/ undnicht nur keine fernere Werbungen mehr gestatten/ sondern vilmehrihre in Französischen Diensten habende Völcker heraus forderen.
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